SYSTEMSPRENGER Kinotag

113. WocheFSK12118 Min.

Anlässlich des riesigen Erfolgs beim deutschen Filmpreis veranstalten wir gemeinsam mit Port au Prince Films und 24 Bilder den SYSTEMSPRENGER Kinotag am 10.5. – aufgrund der Corona-Krise dieses Mal virtuell bei den Zuschauern zu Hause!

Ticketpreis: 9,90 €
1/3 der Einnahmen gehen an die teilnehmenden Kinos

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Regie Nora Fingscheidt
Besetzung Helena Zengel, Albrecht Schuch, Lisa Hagmeister, Gabriela Maria Schmeide, Melanie Straub
Länge 118 Minuten
Land / Jahr Deutschland 2019
03.07.
Heute
04.07.
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05.07.
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06.07.
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07.07.
Do
08.07.
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10.07.
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23.07.
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Über „SYSTEMSPRENGER Kinotag“

Anlässlich des riesigen Erfolgs beim deutschen Filmpreis veranstalten wir gemeinsam mit Port au Prince Films und 24 Bilder den SYSTEMSPRENGER Kinotag am 10.5. – aufgrund der Corona-Krise dieses Mal virtuell bei den Zuschauern zu Hause!

Seht den großen Gewinnerfilm des diesjährigen Deutschen Filmpreises und verfolgt das spannende Live-Event mit den SYSTEMSPRENGER-Filmpreis-Gewinner von 16-20 Uhr.

Tickets erhaltet ihr nur am Kinotag (10.5) ab 00:01 Uhr auf www.cvod.de

Und so geht es:

-> Am 10.5. auf www.cvod.de gehen!
-> Astra Theater in Essen auswählen!
-> Ticket per Paypal oder Kreditkarte bezahlen!
-> Systemsprenger – Film schauen!
-> und zwischen 16 und 20 Uhr an spannenden Onlinefilmgesprächen teilnehmen!
-> Das gute Gefühl genießen uns mit 1/3 der Einnahmen geholfen zu haben!

 

Über den Film:

„Kein Sozialdrama – sondern Körperkino“ FAZ

„Großartig“ FAS

„Eine Wucht von einem Film und geht mächtig unter die Haut.“ ZDF Heute Journal

„Wie Albrecht Schuch und Helena Zengel diesen Tanz auf dem Vulkan spielen, das macht den Film so wahrhaftig und berührend.“ BR

„Der Film schmerzt, er macht Tränen, aber vor allem ist er voller Liebe“ ARD ttt

Benni ist voller Wut. Auf die Erwachsenen, auf die Kinder, auf die ganze Welt. Nur nicht auf ihre Mama. Zu ihr will das 9-jährige Mädchen zurück. Doch das Jugendamt sagt, das ginge nicht, solange Benni so viel Wut in sich spürt, die sich immer wieder auch mit Gewalt Bahn bricht, und ihre Mutter damit überfordert ist. Und so wandert Benni von Einrichtung zu Einrichtung, von Erzieher zu Erzieher, von Wutanfall zu Wutanfall. Bis der Betreuer Micha auftaucht, der endlich einen Zugang zu Benni findet. Doch während Benni in Micha eine Art „Ersatzvater“ sieht, muss Micha sich bemühen, die professionelle Distanz zu bewahren. Und das wird mehr und mehr zu einem Problem.

Nora Fingscheidts Spielfilmdebüt SYSTEMSPRENGER ist ein Film, der so kraftvoll und energisch daherkommt wie seine junge Protagonistin. Immer dann, wenn Benni in eine Wutphase verfällt und mit allem um sich schlägt und schreit, greift der Film diese Energie auf. Das Bild wird in ein grelles Pink getaucht, die Schnitte werden stakkatoartig, die Musik wird laut und vermischt sich mit Bennis expressiver Wut. Es ist phänomenal, mit welch körperlicher Wucht Helena Zengel Benni spielt. Alles an ihr ist kraftvoll und ausdrucksstark. Umso erstaunlicher, wieviel Unschuld und Zartheit an anderen Stellen sichtbar ist – immer dann etwa, wenn Benni mit ihrer Mutter zusammen ist, deren Überforderung und Gebrochenheit Lisa Hagmeister eindrücklich verkörpert. Albrecht Schuch als Micha ist ein perfekter Gegenpol zu Benni. In ihrem gemeinsamen Spiel kreisen sie nicht um- sondern prallen aufeinander – und entwickeln dabei ein intensives und gefühlvolles Miteinander, was seinesgleichen im Kino sucht. Ein kraftvoller, konsequenter und ehrlicher Film, der den Zuschauer nicht mehr loslässt.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung

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