Music

64. WocheFSK12108 Min.

Hypnotisch, poetisch, rätselhaft – Angela Schanelec („Ich war zuhause, aber...“) kehrt mit ihrer ganz eigenen und überwältigenden zeitgenössischen Darstellung der Tragödie des Ödipus zurück. -

Berlinale 2023 – Silberner Bär: bestes Drehbuch

Deutsch-griechische Originalfassung mit Untertiteln

grandfilm.de/music

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Regie Angela Schanelec
Besetzung Aliocha Schneider, Agathe Bonitzer, Agyris Xafis, Marisha Triantafyllidou, Frida Tarana, Ninel Skrzypczyk, Miriam Jakob, Wolfgang Michael
Länge 108 Minuten
Land / Jahr Deutschland, Frankreich, Griechenland, Serbien 2023
22.07.
Heute
23.07.
Di
24.07.
Mi
25.07.
Do
26.07.
Fr
27.07.
Sa
28.07.
So
29.07.
Mo
30.07.
Di
31.07.
Mi
01.08.
Do
02.08.
Fr
03.08.
Sa
04.08.
So
05.08.
Mo
06.08.
Di
07.08.
Mi
08.08.
Do
09.08.
Fr
10.08.
Sa
11.08.
So

Über „Music“

„Absolut fesselnd.“ The Guardian

„Jede Einstellung dieses Films führt auf einen traumhaften Weg, in einen poetischen Schwebezustand.“ Frankfurter Rundschau

„Schanelec etabliert sich endgültig als eine der prägnanten Stimmen im europäischen Autorenkino.“ Tagesspiegel

„Mit großer Klarheit und einer Sensibilität, die rar geworden ist im Kino, interessiert sich Schanelec in ihrem neuen Film für die Momente, in denen sich alles verändert.“ Perlentaucher

„Ein Rätsel und zugleich eine überraschend berührende Erzählung.“ Slant Magazine

Der Mythos des Ödipus ist der virtuelle Kern dieser Meisterstudie des elliptischen Erzählens, in der jedes auch noch so kleine Detail zum Zeichen wird oder auch nicht. Ein Film, der uns von den Bergen und Stränden Griechenlands bis an die Seen um Berlin führt, von irgendwann in den 1980er-Jahren bis ins Heute. Dazwischen ein rekonstruierbares Datum: 2006. (Es geht um Fußball und zwei entscheidende Minuten für Italien.)
In einem nächtlichen Sturm wird ein neugeborener Junge geborgen. Sanitäter Elias bringt ihn zu seiner Frau, die beiden nennen ihn Jon und ziehen ihn auf. Als junger Mann wird Jon überfallen und macht sich des Totschlags schuldig. Das Opfer … Die Gefängnisbeamtin Iro und er werden ein Paar. Der Kassettenrekorder spielt Barock, Playlist: Monteverdi, Bach, Pergolesi und andere. Die Ästhetik der Musik wird zum Programm. Sie spiegelt das Geschehen luzide enigmatisch, konkret abstrakt, lustvoll asketisch. Im barock-postmodernen Kino der Angela Schanelec gelten die Formeln der Affekten- und Figurenlehre. Eine intellektuell-sinnliche Herausforderung, die süchtig macht. Blind sehend.

Quelle: Berlinale

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