Tokyo-Ga

DokumentarfilmFSK1692 Min.

GRENZENLOS - MIT WIM WENDERS DURCH RÄUME UND ZEITEN: In "Tokyo-Ga" dokumentiert Wim Wenders seine Reise nach Japan auf den Spuren des Regisseurs Yasujiro Ozu, der mit seinen Filmen als Chronist der sich verändernden japanischen Gesellschaft fungierte.

Auszeichnungen:
London Film Festival: Outstanding Film of the Year

2K Restaurierung 2014

Englisch-japanische Originalfassung mit Untertiteln

Regie Wim Wenders
Besetzung Chishu Ryu, Yuharu Atsuta, Werner Herzog; Sprecher: Wim Wenders
Länge 92 Minuten
Land / Jahr BRD, USA 1985
02.03.
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Über „Tokyo-Ga“

Die Küste an einer japanischen Hafenstadt, Kinder auf dem Schulweg und ein Zug, der die Stadt passiert: Mit Schwarz-Weiß-Bildern aus dem japanischen Spielfilm Tokyo Monogatari (Die Reise nach Tokio, 1953) von Yasujiro Ozu (1903–1963) beginnt Wenders’ Hommage an seinen verehrten Meister. Auf den Spuren des Regisseurs reist er 20 Jahre nach dessen Tod im Frühjahr 1983 nach Tokio. In Gesprächen mit dem Schauspieler Chishu Ryu und dem Kameramann Yuharu Atsuta erkundet er Ozus Inszenierungsmethode und Kamerastil. Vor allem aber zeigt Wenders’ Film das Tokio der Gegenwart. In der Hoffnung, im Neuen Vertrautes zu finden, beobachtet er Menschen in Parks und in Spielhallen, im Golfstadion und bei der Herstellung von Lebensmittelattrappen aus Wachs. Wenders’ „Bilder aus Tokio“, wie der Filmtitel zu übersetzen wäre, reflektieren die Darstellung von Wirklichkeit im Kino und die Chance, in einer lauten, grellen Bilderfülle einen klaren Blick zu gewinnen.

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