TÁR

FSK12158 Min.

Mit TÁR erzählt Regisseur, Autor und Produzent Todd Field die faszinierende Geschichte von Lydia Tár (Cate Blanchett), die als erste weibliche Chefdirigentin ein großes deutsches Orchester leitet. TÁR zeichnet das Bild einer hochkomplexen Frauenfigur und gleichzeitig ein provokatives Porträt des klassischen Musikbetriebs.

  • Filmfestspiele in Venedig 2022: Coppa Volpi für die beste Darstellerin
  • Golden Globes 2023: Beste Hauptdarstellerin/Drama

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Regie Todd Field
Besetzung Cate Blanchett, Noémie Merlant, Nina Hoss, Sophie Kauer, Julian Glover, Allan Corduner, Mark Strong
Länge 158 Minuten
Land / Jahr USA 2022
31.01.
Heute
01.02.
Mi
02.02.
Do
03.02.
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04.02.
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05.02.
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06.02.
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07.02.
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08.02.
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16.02.
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17.02.
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18.02.
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19.02.
So
20.02.
Mo

Über „TÁR“

„Ein kühnes Meisterwerk, einer der besten und gleichzeitig kompliziertesten Filme der letzten Jahre, sicherlich aber der beeindruckendste.“ Programmkino.de

„Cate Blanchetts Darstellung sticht wie ein Dirigentenstab durchs Herz.“ The Guardian

Schon der Filmeinstieg in „Tár“ ist von Autor und Regisseur Todd Field klug gewählt. Lydia Tár, erste weibliche Chefdirigentin eines großen deutschen Orchesters, betritt die Bühne eines vollbesetzten Theatersaals. Ein Auftritt mit Grandezza. Das Interview, das sie vor dem andächtigen Publikum gibt, ihre kühl berechnende, unnahbare Souveränität und Schlagfertigkeit setzen von nun an den Ton für die nächsten 158 Minuten. Lydia ist Vollblut-Künstlerin, die ihre ganze Energie in den Dienst des göttlichen Musikalischen stellt und für ihre Ideale kämpft. Mit ihrer kompromisslosen Art begeht sie dabei permanent Grenzüberschreitungen, die ihr zunehmend zum Verhängnis werden.

„Tár“ ist exzellente Filmkunst mit einem smart komponierten Look, starken Bildern, hervorragendem Licht, grandios eingesetzter Musik und einer Besetzung, die in allen Rollen herausragend ist. Die Themen Wokeness, Gender und Me Too werden dabei intelligent in die Lebensumstände der Charaktere verwoben und eröffnen mit ebenso vielschichtigen darstellerischen Leistungen wie die der Lebensgefährtin Társ, brillant gespielt von Nina Hoss, neue Perspektiven. „Tár“ fasziniert auch als Abbild der Kunstwelt mit seinen individuellen Befindlichkeiten, Eitelkeiten und unerbittlichen Machtstrukturen. Ein epochales Drama mit einer fulminant aufspielenden Cate Blanchett, die für diese Glanzrolle ganz zu Recht für den Oscar nominiert wurde. FBW

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung

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