Nelly & Nadine

DokumentarfilmFSK097 Min.

Filmprogramm zum ruhrPRIDE 2023: Ein ergreifender Film über eine tiefe lesbische Liebe und über die Notwendigkeit persönlichen und kollektiven Erinnerns.

Ausgezeichnet mit dem Teddy Award der Berlinale 2022!

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Regie Magnus Gertten
Länge 97 Minuten
Land / Jahr Schweden, Belgien, Norwegen 2022
29.02.
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Über „Nelly & Nadine“

„Eine Geschichte gegen jede Wahrscheinlichkeit, eine zutiefst bedrohte Liebe. Und wenn man diesen Film sieht, drängen sich sofort Parallelen zu heute auf.“ ttt ARD

Inmitten des Konzentrationslagers Ravensbrück ertönt die Stimme der Opernsängerin Nelly. Es ist Weihnachten im Jahr 1944 als Nelly und Nadine sich zum ersten Mal begegnen. Nach der Befreiung finden sie einander wieder und bleiben ihr Leben lang zusammen. Heute stellt sich Nellys Enkelin Sylvie dem in einer Kiste verschlossenen Vermächtnis ihrer Großmutter. In Fotografien, Super-8- und Audioaufnahmen sowie in poetischen und erschütternden Tagebucheinträgen stößt die Enkelin nicht nur auf die Erinnerungen ihrer Großmutter an das KZ, sondern auch auf Zeugnisse eines gemeinsamen Lebens mit Nadine – einer Paarbeziehung, die von der Familie nie als solche benannt wurde. „Nothing is real until it’s socially expressed“, sagt die Historikerin Joan Schenkar im Gespräch mit Sylvie.
Über einen Zeitraum von einem Jahr begleitet Magnus Gertten die Enkelin auf ihrer behutsamen Suche und geht dabei den Spuren des Unerzählten nach, die in den unterschiedlichen Quellen zu finden sind. Ein ergreifender Film über eine tiefe lesbische Liebe und über die Notwendigkeit persönlichen und kollektiven Erinnerns.

Quelle: Berlinale

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