Le Havre

FSK093 Min.

Aki Kaurismäki erzählt in seinem für ihn typischen lakonischen Stil ein zutiefst humanistisches Drama, das wie ein Gangsterfilm anfängt, dann aber zunehmend märchenhaftere Züge gewinnt und sich zum mitreißenden Plädoyer für die Veränderbarkeit maroder Zustände verdichtet. (filmdienst)

Französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

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Regie Aki Kaurismäki
Besetzung André Wilms, Kati Outinen, Jean-Pierre Darroussin, Blondine Miguel, Elina Salo, Evelyne Didi, Quoc-Dung Nguyen, Laika, Francois Monnié
Länge 93 Minuten
Land / Jahr Finnland, Frankreich, Deutschland 2011
15.07.
Heute
16.07.
Di
17.07.
Mi
18.07.
Do
19.07.
Fr
20.07.
Sa
21.07.
So
22.07.
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29.07.
Mo
30.07.
Di
31.07.
Mi
01.08.
Do
02.08.
Fr
03.08.
Sa
04.08.
So

Über „Le Havre“

„Eine traumhafte, rührend-komische Vision von holder Eintracht.“ SZ

„LE HAVRE hätte ein Drama werden können, aber Aki Kaurismäki macht eine seiner besten Komödien aus dem Stoff… […] Man hat viel zu lachen. Und kann ergriffen seufzen.“ Berliner Zeitung

Marcel Marx (André Wilms), früher Autor und wohlbekannter Bohemian, hat sich vor längerer Zeit in sein frei gewähltes Exil, die Hafenstadt Le Havre, zurükgezogen. Hier geht er inzwischen der ehrenwerten, aber nicht sonderlich einträglichen Tätigkeit eines Schuhputzers nach. Der Traum vom literarischen Durchbruch ist längst begraben und trotzdem führt er ein zufriedenes Leben mit seiner Frau Arletty (Kati Outinen). Doch plötzlich erkrankt Arletty schwer, gleichzeitig kreuzt das Schicksal seinen Weg in Gestalt des minderjährigen Flüchtlings Idrissa (Blondin Miguel) aus Afrika.

Und so ist Marcel gezwungen sich erneut gegen die menschliche Gleichgültigkeit zu erheben. Seine einzigen Waffen sind sein unerschütterlicher Optimismus und die ungebrochene Solidarität der Mitbewohner seines Quartiers. Mit ihrer Hilfe tritt er gegen den blindwütigen Machtapparat des Staates an, der die Schlinge um den Flüchtlingsjungen immer enger zieht. Es wird Zeit für Marcel, seine Schuhe zu polieren und die Zähne zu zeigen…

In Le Havre, den er nach längerer Abstinenz zum ersten Mal wieder außerhalb von Finnland drehte, wirkt Aki Kaurismäki erneut so kämpferisch wie in „Der Mann ohne Vergangenheit“, gleichzeitig aber auch so poetisch wie in seinem ebenfalls in Frankreich realisierten Film „Das Leben der Bohéme“.

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