Jeder schreibt für sich allein

44. WocheDokumentarfilmFSK0167 Min.

Dominik Graf widmet sich den Schriftstellern und Schriftstellerinnen, die zwischen 1933 und 1945 in Deutschland geblieben sind. Zu ihnen zählen Hans Fallada, Gottfried Benn, Erich Kästner, Ina Seidel und Hanns Jobst. Ein filmischer Essay über das komplexe Verhältnis zwischen Kunst und politischem Handeln.

pifflmedien.de

Regie Dominik Graf
Länge 167 Minuten
Land / Jahr Deutschland 2023
24.06.
Heute
25.06.
Di
26.06.
Mi
27.06.
Do
28.06.
Fr
29.06.
Sa
30.06.
So
01.07.
Mo
02.07.
Di
03.07.
Mi
04.07.
Do
05.07.
Fr
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So
08.07.
Mo
09.07.
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10.07.
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11.07.
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12.07.
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13.07.
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14.07.
So

Über „Jeder schreibt für sich allein“

„Ein wunderbarer, spezieller, essayistischer Dokumentarfilm, eine Geschichte über Schicksale zwischen Kunst und Moral, Politik und Terror – schmerzhaft und brennend aktuell… Es ist ein großer Film.“ SWR 2

Konnte man ein guter, gar überragender Schriftsteller sein und sich dennoch mit dem nationalsozialistischen Regime arrangieren? Gemeinsam mit Anatol Regnier, Autor des gleichnamigen Buches, nähert sich Dominik Graf den zwischen 1933 und 1945 in Deutschland gebliebenen Schriftsteller:innen Gottfried Benn, Erich Kästner, Hans Fallada, Jochen Klepper, Ina Seidel und Will Vesper und geht der Frage nach, welche Haltung sie dem Nationalsozialismus gegenüber in ihrem Schreiben, Denken und Empfinden entwickelten. Wie steht dieses Verhalten im Kontrast und Konflikt mit bekannten Exilautoren wie den Manns und wie lassen sich die gelebten Widersprüche von damals heute in Einklang bringen mit dem weltweiten Ruhm dieser Autor:innen? Ein filmischer Essay über das komplexe Verhältnis zwischen Kunst und politischem Handeln.

Quelle: Piffl Medien

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