Irgendwann werden wir uns alles erzählen

53. WocheLiteraturverfilmungFSK16132 Min.

Emily Atef ("Drei Tage in Quiberon") adaptiert den Roman von Daniela Kriens. "Dank eines herausragenden Ensembles, eines exzellenten Drehbuchs, sensibler Regie- und Kameraarbeit ist Emily Atef mit ihrem neuen Film ein eindrückliches Werk gelungen, das nicht nur überzeugt, sondern zutiefst beeindruckt." Kino-Zeit

irgendwann.film

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Regie Emily Atef
Besetzung Marlene Burow, Felix Kramer, Cedric Eich, Silke Bodenbender, Florian Panzner, Christine Schorn, Jördis Triebel
Länge 132 Minuten
Land / Jahr Deutschland, Frankreich 2023
15.04.
Heute
16.04.
Di
17.04.
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05.05.
So

Über „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“

“Großer Film, in den Hauptrollen großartig gespielt von Marlene Burow und Felix Kramer, beide eine Sensation. Was für eine Naturgewalt” Blickpunkt Film

“Eine sinnliche und eindringliche Betrachtung von Zukunftsangst und den Stürmen der Liebe.” BZ Berlin

“Eine überwältigend sinnliche Geschichte.” Berliner Morgenpost

“Traumschöne Bilder voller flirrender Sinnlichkeit, die das Publikum förmlich in den Film und in diesen Sommer des Jahres 1990 hineinziehen.” Kino-Zeit

“Ein Film, der total präzise das Lebensgefühl der Zeit zeichnet, wahnsinnig interessant fotografiert.” RBB radio eins

Sommer 1990. Ein Bauernhof an der deutsch-deutschen Grenze, die seit Kurzem keine mehr ist. West-Familienmitglieder kommen zu Besuch, alle tasten sich an die ungewisse neue Zeit heran, der Alltag bleibt, der Sommer ist heiß. Sohn Johannes hat für seine Freundin Maria und sich den Dachboden zum kleinen Idyll gemacht. Maria liest Dostojewski, streift durch die Wiesen und widmet sich auch sonst der Suche nach dem Existenziellen. Die Begegnung mit Henner, dem um einiges älteren Nachbarn, wird zum Prüfstand. Zum Sog. Schicksal. Man könnte sagen, eine tragische Liebe nimmt ihren Lauf. Allerdings wäre das tiefgestapelt angesichts all der rau-sinnlichen Feinheiten bei gleichzeitiger Archaik, die sich von Daniela Kriens subtilem Wenderoman in die Atmosphäre von Emily Atefs Film übertragen haben. Selten hat die Adaption eines vibrierenden literarischen Texts selbst solche Schwingungen zu erzeugen vermocht und noch seltener dabei Tugenden im wahrsten Sinne revitalisiert, die manchem veraltet erscheinen mögen. Von Charisma erzählt dieser Film, von nackten Körpern, von Willenlosigkeit und Sehnsucht. Pur, direkt, offen. Ungeahnte deutsche Romantik.

Quelle: Berlinale

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