Händler der vier Jahreszeiten

MelodramaFSK1688 Min.

Brillant inszeniertes Melodrama von Rainer Werner Fassbinder über einen Polizisten, der wegen einer Prostituierten seinen Dienst quittieren muss.

Regie Rainer Werner Fassbinder
Besetzung Hans Hirschmüller, Irm Hermann, Andrea Schober, Gusti Kreissl, Hanna Schygulla, Kurt Raab
Länge 88 Minuten
Land / Jahr Deutschland 1971
31.01.
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20.02.
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Über „Händler der vier Jahreszeiten“

„Einer der wichtigsten deutschen Filme seit Jahren“  Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Ein vollendetes Melodram“ Filmkritik

„Ein realistischer Filmroman über die deutsche Wirtschaftswunderzeit […]. Fassbinder […] liefert also ein Beispiel, wie man mit den Methoden des Konsumkinos dieses über sich selbst hinaustreiben kann. Der Händler der vier Jahreszeiten ist stimmig auf einer Ebene direkter Wirklichkeitsbeobachtung, den Personen eignet aber auch eine gewisse mythologische Dimension, Situationen und Vorgänge besitzen jene Nuance theatralischer Stilisierung, die die Essenz des Fassbinder-Kinos ausmacht.“ Ulrich Gregor

Der Ex-Fremdenlegionär und Ex-Polizist Hans Epp (Hans Hirschmüller) zieht als Obsthändler mit seinem Karren durch die Hinterhöfe. In seinem Leben ist schon vieles schiefgelaufen. Den Ansprüchen seiner Mutter konnte er nie genügen, seine große Liebe (Ingrid Caven) durfte ihn aus Standesgründen nicht heiraten. Er trinkt, prügelt seine Frau (Irm Hermann), die ohne Liebe neben ihm lebt und Kind und Haushalt versorgt.

Eines Tage erleidet er den ersten Herzinfarkt. Nach seiner Genesung heuert er Harry (Klaus Löwitsch), einen alten Kameraden aus der Fremdenlegion, als Angestellten an. Der Obsthandel beginnt zu florieren. Hans aber wird immer depressiver, er kommt mit dem kalten Egoismus der Welt, die ihn umgibt, nicht zurecht. Auch seine Schwester (Hanna Schygulla), der einzige Mensch, der ihm mit Liebe begegnet, kann den Druck, der auf ihm lastet, nicht mindern. In seiner Stammkneipe säuft er sich in Gegenwart seiner Frau zu Tode. Nach der Beerdigung tun sich die Witwe und Harry zusammen.

Quelle: Rainer Werner Fassbinder Foundation

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