Für immer

30. WocheDokumentarfilmFSK687 Min.

In ihrem Dokumentarfilm erzählt die Filmemacherin Pia Lenz die Geschichte eines Ehepaars. Ein einfühlsames und mit größtmöglicher Nähe gefilmtes Porträt einer Beziehung, gesprochen von der großartigen Nina Hoss.

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Regie Pia Lenz
Länge 87 Minuten
Land / Jahr Deutschland 2023
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Über „Für immer“

Es war Winter 1952, als Eva und Dieter das erste Mal miteinander getanzt haben. Bald danach die Hochzeit, Kinder, ein eigenes Heim, Karrieren, Seitensprünge, Streiten, Versöhnen, Verzeihen. Und nun, nach über fünfzig Jahren Ehe: Das letzte Kapitel. Denn Evas Kräfte schwinden und das Leben erscheint endlicher als je zuvor. Doch was ist es, was bleibt von einem so langen gemeinsamen Leben? Wie lässt man los? Und wie lässt man zurück?

Im Grunde sind es drei Protagonist:innen, die die Filmemacherin Pia Lenz in ihrem Dokumentarfilm FÜR IMMER porträtiert. Auf der einen Seite das Ehepaar, gleichzeitig aber auch das Haus, in dem Eva und Dieter leben und in dem so viel gemeinsame Geschichte steckt. Zeitweise wirkt das Haus, das Lenz in seiner ganzen Wärme und Ruhe einfängt, wie ein beschützender Kokon, in den die Außenwelt nur in einzelnen Momenten eindringen darf. Mit Einfühlungsvermögen und der größtmöglichen Nähe begleitet Lenz Eva und Dieter und lässt durch das Einmontieren privater Fotos und den Auszügen aus Evas Tagebuch – mit wohltuend temperierter Ruhe auf der Tonspur vorgetragen von Nina Hoss – das Bild einer Ehe im Kopf der Zuschauenden und Zuhörenden entstehen.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung

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