Ein Mann namens Otto

TragikomödieFSK12127 Min.

Im US-amerikanischen Remake des schwedischen Films "Ein Mann namens Ove" geht es um einen knurrigen Rentner, nach dem dem Tod seiner Frau seinem Leben ein Ende setzen will. Doch all seine Versuche scheitern an seinen neuen Nachbarn. 

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Regie Marc Forster
Besetzung Tom Hanks, Mariana Treviño, Rachel Keller, Manuel Garcia-Rulfo, Christiana Montoya, Alessandra Perez
Länge 127 Minuten
Land / Jahr Schweden, USA 2022

Über „Ein Mann namens Otto“

„Marc Forster macht aus dem Beseller-Roman und der oscarnominierten schwedischen Verfilmung eine überaus unterhaltsame Griesgram-Tragikomödie der ziemlich bewegenden Art.“ Programmkino.de

Er ist ein Pedant, ist unhöflich und schafft es sogar, einen Krankenhausclown zum Weinen zu bringen: Seit dem Tod seiner Frau Sonya drangsaliert Otto Anderson die Nachbarschaft mit seinem Kontrollwahn. Als gegenüber aber die aus Mexiko stammende Marisol mit ihrer Familie einzieht, be­ginnt sich das Leben des notorischen Querulanten zu ändern. Denn gegen so viel Lebensfreude ist Otto machtlos.

Einsamkeit, Wut, Trauer, Hoffnung: In seinem US-Remake des schwedischen Films „Ein Mann namens Ove“ (und der Buchvorlage von Fredrik Backman) zieht Regisseur Marc Forster alle Register des emotionsgeladenen Hollywood-Kinos. Dabei gelingt ihm das Kunststück, niemals ins Pathetische abzudriften. Gehörigen Anteil daran hat neben einem eindringlich aufspielenden Tom Hanks dessen Sohn Truman in seiner ersten größeren Rolle. Als Otto in jüngeren Jahren offenbart er die zärtlich-verletzliche Seite der Figur und trägt im Zusammenspiel mit Rachel Keller eine der schönsten Liebesgeschichten der letzten Jahre. Die komischen Aspekte der melancholisch-tragischen Geschichte betont Marc Forster mit der Beschreibung skurriler Alltagssituationendie eine Warmherzigkeit versprühen, die im amerikanischen Kino selten geworden ist.

Quelle: Cinema

 

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