Die unendliche Erinnerung

29. WocheDokumentarfilmFSK1284 Min.

Sundance Film Festival: World Cinema Grand Jury Prize -
Berlinale 2023: Panorama Publikumspreis - Dokumentarfilm


Als bei dem chilenischen Journalisten Augusto Góngora Alzheimer diagnostiziert wird, beginnt seine Frau, die fortschreitende Erkrankung per Video zu dokumentieren. Regisseurin Maite Alberdi zeichnet mit Bildern kleiner Gesten und Blicken, mit Gesprächen voller Tragik und Humor, ein zutiefst bewegendes Porträt einer Liebesbeziehung.

Spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

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Regie Maite Alberdi
Besetzung Paulina Urrutia, Augusto Góngora
Länge 84 Minuten
Land / Jahr Chile 2023
15.07.
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Über „Die unendliche Erinnerung“

Nach 20-jähriger, erfüllter Beziehung heiraten der bekannte chilenische Journalist und Autor Augusto Góngora und die Schauspielerin und spätere Kultusministerin von Chile, Paulina Urrutia. Als 2014 bei Góngora Alzheimer diagnostiziert wird, beginnt seine Frau, alltägliche Momente und die fortschreitende Erkrankung ihres Mannes auf Video aufzunehmen. Die Mischung aus TV-Archivmaterial, älteren privaten Videoaufnahmen und aktuell gedrehten Szenen lässt das zärtliche Porträt einer Liebesbeziehung entstehen, in der kleine Gesten und Blicke eine stärkere Intimität auszudrücken vermögen als Worte. Da aber auch Momente der Entfremdung und des Schmerzes nicht ausgespart werden, lässt der Film die Tragik des Gefangenseins und der Hoffnungslosigkeit erahnen, die das Hinabgleiten ins Vergessen für beide verursacht. Mittels einer kollagenhaften Montage, die den Film wie eine Reise durch die Stationen eines bewegten Lebens erscheinen lässt, zeichnet Maite Alberdi die Geschichte eines Mannes nach, der zeitlebens gegen das kollektive Vergessen angeschrieben hat und nun selbst nach und nach seine Erinnerung verliert.

Quelle: Berlinale

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