Der Schatten von Caravaggio

36. WocheFSK12114 Min.

Ein wuchtiges Filmgemälde: Geschichte um den berühmten Vertreter der Barockmaleier Caravaggio ist Der Maler musste aus Rom fliehen und sich nach Neapel absetzen, da er des Mordes angeklagt wird. Der Papst veranlasst Untersuchungen, da Caravaggios Kunst gegen die Moral der Kirche gerichtet sein soll. Dieser möchte unbedingt nach Rom zurückkehren und die Gnade der Kirche zurückerlangen.

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Regie Michele Placido
Besetzung Riccardo Scamarcio, Louis Garrel, Isabelle Huppert, Micaele Ramazzotti
Länge 114 Minuten
Land / Jahr Italien, Frankreich 2022
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Über „Der Schatten von Caravaggio“

Es geht blutig zu im Neapel des 17. Jahrhunderts. Der Maler Caravaggio (Riccardo Scamarcio) gerät in eine Messerstecherei, als er ein Modell sucht, dessen Kopf er auf seinem Gemälde „David mit dem Haupt von Goliath“ verewigen will. Statt eines markanten Gesichts bekommt er ein Messer durch die Wange. Doch Caravaggio ist hart im Nehmen – und weiß jetzt, wie sein Goliath aussehen soll: „Entstellt“. Nach einer Mordanklage ist er nach Neapel geflohen, wo er nun auf die Gnade des Papstes Paul V. (Maurizio Donadoni) hofft. Beschützt wird er von der Familie der Marchesa Costanza Sforza Colonna (Isabelle Huppert), die ein Auge auf den hitzköpfigen Künstler geworfen hat, der wohl beiden Geschlechtern zugetan war. Aus Rom aber kommt Ermittler Ombra (Louis Garrel), der erst untersuchen soll, ob Caravaggio schuldig ist. Mit Riccardo Scamarcio („Drei Etagen“) hat Regisseur Michele Placido, der einst mit der Serie „Allein gegen die Mafia“ (1984–2001) TV-Geschichte schrieb, seinen perfekten Caravaggio gefunden. „Nur ein gequälter Mann wie Michele war in der Lage, so ein Meisterwerk zu schaffen“, sagt der von Placido gespielte Kardinal angesichts von Caravaggios berühmtem „Medusa“-Kopf. Blutrünstig, wollüstig, üppig – sehenswert.

Quelle: Cinema

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