Bis ans Ende der Nacht

LiebesfilmThrillerFSK12120 Min.

Filmprogramm zum ruhrPRIDE 2023: Regisseur Christoph Hochhäusler ("Die Lügen der Sieger") kehrt mit einem Großstadt-Thriller zurück, wie er zeitgemäßer kaum sein könnte.

Berlinale 2023: Silberner Bär für die beste schauspielerische Leistung in einer Nebenrolle (Thea Ehre)!

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Regie Christoph Hochhäusler
Besetzung Timocin Ziegler, Thea Ehre, Michael Sideris, Ioana Iacob, Rosa Enskat, Aenne Schwarz, Gottfried Breitfuß
Länge 120 Minuten
Land / Jahr Deutschland 2023
16.07.
Heute
17.07.
Mi
18.07.
Do
19.07.
Fr
20.07.
Sa
21.07.
So
22.07.
Mo
23.07.
Di
24.07.
Mi
25.07.
Do
26.07.
Fr
27.07.
Sa
28.07.
So
29.07.
Mo
30.07.
Di
31.07.
Mi
01.08.
Do
02.08.
Fr
03.08.
Sa
04.08.
So
05.08.
Mo

Über „Bis ans Ende der Nacht“

„Sowas gab es im deutschen Genrekino noch nie zu sehen.“ taz

„Ein Höhepunkt der Berlinale: Christoph Hochhäusler überwindet mit seinem Gangsterfilm die Genregrenzen.“ Die Zeit

„Die Entdeckung eines Stars: Thea Ehre ist eine Wucht zwischen zarter Verletzlichkeit, schnoddriger Straßenschläue und unbedingtem Willen, sie selbst zu sein.“ Berliner Morgenpost

Um das Vertrauen eines Großdealers zu gewinnen, soll sich der verdeckte Ermittler Robert als Partner der trans* Frau Leni ins Milieu einschleusen lassen. Eine echte Herausforderung, denn die beiden waren früher mal ein Paar. Für Robert wird die Geschichte zunehmend kompliziert, da sich die Linie zwischen Spiel und echten Gefühlen für ihn immer mehr verschiebt. Für Leni stellt sich die Frage gar nicht, sie hat ohnehin keine Wahl, vom Erfolg der Mission hängt ab, ob sie wieder zurück ins Gefängnis muss oder nicht. Es ist ausgerechnet Victor, der Großdealer, der Robert dazu bringt, sich seinen widersprechenden Liebesgefühlen zu stellen…

Wir wären nicht in einem Film von Christoph Hochhäusler, gäbe es einfache Antworten oder gar schlichte Wahrheiten. Der gewiefte Plot ist pures Oszillieren; so entsteht ein ebenso geistreiches wie berührendes Vexierbild des Emo-Intellekts. Der Film ist ein (nicht ganz drogenfreier) Trip entlang der für den Regisseur zum Markenzeichen gewordenen Möbiusschleife aus Genre- und Autorenkino. Hinzu kommen einer der schönsten Nostalgie-Soundtracks des Jahres, eine abgerockt-romantische Atmosphäre mit Fassbinder-Charme und schließlich ein Ensemble, das den Täuschungsmanövern des Marionettenspielers Hochhäusler Leben einhaucht, Todessehnsucht inklusive.

Quelle: Berlinale

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