¡No!

FSK6117 Min.

Mit den Mitteln der Werbung gegen die Tyrannei einer Militärdiktatur: Der Film von Pablo Larraín ("Jackie", "Spencer") ist ein sehenswertes, überraschend humorvolles Politdrama, das die Ereignisse im Chile der ausgehenden 80er Jahre authentisch nachzeichnet.

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Regie Pablo Larraín
Besetzung Gael García Bernal, Alfredo Castro, Luis Gnecco, Antonia Zegers, Marcial Tagle, Néstor Cantillana, Jaime Vadel, Pascal Montero
Länge 117 Minuten
Land / Jahr Chile 2012
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Über „¡No!“

Das authentische Politdrama von Pablo Larraín beschreibt den demokratischen Umbruch in Chile während der Volksabstimmung des Jahres 1988. Diktator Augusto Pinochet hat das Land zu diesem Zeitpunkt 17 Jahre lang regiert. In den Folterkellern des Hitler-Bewunderers starben Tausende von Chilenen. Auf westlichen Druck und um sich demokratisch zu bemänteln, räumte er der Opposition das Recht ein, im Fernsehen eine unzensierte Werbekampagne zu starten – kühl darauf spekulierend, dass die zerstrittene Linke an ihrem Unvermögen nur scheitern könne. Doch das Gegenteil ist der Fall: Werbefachmann René Saavedra (Gael García Bernal) heckt eine geniale Medienschlacht aus, in der er die Lügen und Menschenrechtsverletzungen der Militärjunta anprangert. Regisseur Larraín mischt historische Originalaufnahmen mit einer suboptimalen 4:3-Bildästhetik, sodass Real- und Spielszenen bruchlos ineinander übergehen. „¡No!“ ist ein Triumph der Fantasie über faschistische Unterdrückun.

Quelle: Cinema

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