Evolution

FSK12100 Min.

Was heißt es, in Deutschland jüdisch zu sein? Kornél Mundruczó und seine Drehbuchautorin Kata Wéber schöpfen in ihrem Drama aus persönlichen Familienerfahrungen und entwerfen ein erschütternd ergreifendes, aber auch beißend ironisches Triptychon.

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Regie Kornél Mundruczó
Besetzung Lili Monori, Annamária Lang, Goya Rego, Padmé Hamdemir, Jule Böwe
Länge 100 Minuten
Land / Jahr Deutschland/Ungarn 2021
11.08.
Heute
12.08.
Fr
13.08.
Sa
14.08.
So
15.08.
Mo
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Di
17.08.
Mi
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19.08.
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28.08.
So
29.08.
Mo
30.08.
Di
31.08.
Mi

Über „Evolution“

„Ein kraftvollen Kunstwerk, das von drei Generationen jüdischen Lebens in Europa erzählt.“ Kino-Zeit.de

Über drei Generationen folgt „Evolution“ dem Schicksal einer jüdischen Familie vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart. Kernfrage des Films: Was bedeutet es, in Deutschland jüdisch zu sein? „Evolution“ ist in drei Bestandteile gegliedert, die inhaltlich miteinander verknüpft sind. 1945: In einer Gaskammer wird die kleine Éva gefunden, die auf wundersame Weise überlebt hat. Jahrzehnte später erkundigt sich Évas Tochter Léna (Annamaria Lang) bei ihrer mittlerweile von leichter Demenz betroffenen Mutter (Lilli Monori) nach Geburtsurkunden und Ausweispapieren. Es stellt sich heraus, dass alle Dokumente gefälscht sind, um die jüdische Herkunft zu verbergen. Und dann gibt es da noch Évas Enkel Jonás (Goya Rego). Jónas lebt in Berlin und fühlt sich als Jude in der Schule ausgeschlossen. Éva, Léna und Jonás – drei Generationen, die alle auf ihre Weise mit ihrer Herkunft, Religion und Identität konfrontiert sind. Und die mit den gesellschaftlichen Ausgrenzungen, Stigmatisierungen und den Folgen in der jeweiligen Zeit zu kämpfen haben: Während des Zweiten Weltkriegs, Jahrzehnte nach dem Krieg und der Massenvernichtung der europäischen Juden und in der Gegenwart unserer 20er-Jahre, in der noch immer viele Vorurteile und Ressentiments in den Köpfen der Menschen verankert sind. Fast 80 Jahre nach dem Holocaust.

Quelle: Programmkino.de

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