Die Zeit, die wir teilen

14. WocheFSK12101 Min.

Der Film feierte seine Weltpremiere auf der 72. Berlinale. Und damit genau dort, wo die großartige Isabelle Huppert mit dem Goldenen Bären für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde. In ihrem neuen Film verkörpert sie Joan Verra in ihrer Paraderolle als selbstbewusste, aber unnahbare Frau. Lars Eidinger spielt mit seinem Image als Schauspieler, der sein Leben zu einer einzigen Kunst-Performance macht und glänzt als unverbesserlich stur Verliebter.

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Regie Laurent Larivière
Besetzung Isabelle Huppert, Lars Eidinger, Swann Arlaud, Freya Mavor
Länge 101 Minuten
Land / Jahr Frankreich, Irland, Deutschland 2022
29.11.
Heute
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Über „Die Zeit, die wir teilen“

“Ein zauberhafter, so schwereloser wie sinnlicher Flaneursfilm durch die Zeiten und durch ein Leben, der mit leichter Hand schwere Substanzen um Verlust, Abschied und Trauer behandelt.” Filmstarts.de

Die erfolgreiche Verlegerin Joan Verra, eine unabhängige Frau, fährt im Auto durch die Regennacht, blickt in die Kamera und beginnt ihre Geschichte zu erzählen. Von Irland, dem Land ihrer ersten Liebe, nach Frankreich, wo sie den aus der Verbindung hervorgegangenen Sohn allein großzieht, spannt Joans traumähnliche Autobiografie ein Netz aus fragmentarischen Berichten und Erinnerungen an Abschied und Wiederkehr, an Schmerz, den sie anderen zufügte, und Schmerz, dem sie zu entgehen suchte. Endlich erzählt Joan, die sonst anderer Leute Geschichten verarbeitet, die eigene Geschichte, die nach der Auftaktromanze, wie die Protagonistin, an Reife gewinnt und sich von den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit löst zu einem komplexen Ineinander der Wahrnehmungs- und Zeitebenen mit nostalgischen, komischen und surrealen Tonlagen.
Mit rätselvollem Mienenspiel und strengen Posen zeichnet Isabel Huppert ein Frauenporträt, das sich einprägt, gespiegelt in den Blicken der beiden Männer ihres Lebens: des schwer fassbaren Sohnes (Swann Arlaud) und des neurotischen Verehrers, Lebensgefährten und Schriftstellers Tim Ardenne (Lars Eidinger).

Quelle: Berlinale.de

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