Alcarràs - Die letzte Ernte

17. WocheFSK6120 Min.

Berlinale 2022: Goldener Bär für den besten Film!

Regisseurin Carla Simón erzählt von einer Familie von Pfirsichbauern in Katalonien, die davor steht, ihre Lebensgrundlage zu verlieren. "Ein zart-wuchtiges, sinnliches, pures Leben versprühendes Kinoerlebnis." Player Leipzig

www.alcarras.piffl-medien.de

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Regie Carla Simón
Besetzung Jordi Pujol Dolcet, Anna Otin, Xènia Roset, Josep Abad
Länge 120 Minuten
Land / Jahr Spanien, Italien 2022
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Über „Alcarràs - Die letzte Ernte“

“Leidenschaftlich unsentimental, schwirrend und vibrierend.” Indiewire

“Ein Film, der zu Tränen rührt, ohne im mindesten rührselig zu sein. Der einen packt, ganz tief innen, und nicht mehr loslässt.” El Diario

“Carla Simóns hinreißender Film ist der Beweis, dass Fiktion manchmal das mächtigste Mittel ist, um Wahrheit zu entdecken. Das Ende werden Sie niemals vergessen.” The Telegraph

Seit jeher verbringt die Familie Solé den Sommer auf ihrer Pfirsichplantage in Alcarràs, einem Dorf in Katalonien. Aber die diesjährige Ernte könnte die letzte sein; der Familie droht die Zwangsräumung. Die Bäume sollen durch Solarpaneele ersetzt werden, was zum Zerwürfnis innerhalb der Familie führt. Zum ersten Mal sehen die Solés einer ungewissen Zukunft entgegen. Mehr als ihre Plantage steht auf dem Spiel.
Wie in ihrem Debüt „Verano 1993 – Fridas Sommer“ findet Carla Simón erneut ihren Stoff im von ausgeprägten Jahreszeiten und einem wechselhaften Klima bestimmten Landleben in Katalonien, das sie aus eigener Anschauung kennt. Wirtschaftliche Sorgen verschärfen die familiären Dynamiken: Die Jüngeren leben ganz im Hier und Jetzt, während der Vater stur die Augen vor der unmittelbaren Zukunft verschließt und der Großvater sich auf ein lang vergessenes Versprechen beruft, um den Anspruch auf das Haus geltend zu machen. Die unterschiedlichen Haltungen werden von einem natürlich agierenden Ensemble verkörpert, das uns auf subtile Weise politisch relevante Themen näherbringt. Wenn Tradition das Einzige ist, bei dem sich alle einig sind, bedeutet das nichts Gutes für die Zukunft.

Quelle: Berlinale.de

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