Die wundersame Welt des Louis Wain

17. WocheBiopicFSK12111 Min.

Louis Wain gehörte seinerzeit zu den berühmtesten britischen Malern. Mit seinen Katzencomics, die sie in menschlichen Alltagssituationen zeigen, erlangte er Weltruhm. Will Sharpe inszeniert ein ungewöhnliches Biopic über den exzentrischen Zeichner.

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Regie Will Sharpe
Besetzung Benedict Cumberbatch, Claire Foy, Andrea Riseborough, Toby Jones, Jamie Demetriou
Länge 111 Minuten
Land / Jahr Großbritannien 2021
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Über „Die wundersame Welt des Louis Wain“

Ende des 19. Jahrhunderts wurde der exzentrische britische Künstler Louis Wain mit Zeichnungen und Comics erfolgreich, die Katzen beim Picknick, beim Kricket und in anderen Zweibeiner-Alltagssituationen zeigten. Die Filmbiographie wirft nun einen Blick auf das Leben des 1860 geborenen Zeichners (Benedict Cumberbatch). Mit Anfang 20 muss er nach dem Tod des Vaters allein für den Unterhalt der Mutter und seiner fünf teilweise noch recht jungen Schwestern aufkommen. Er bekommt einen Job als Illustrator bei der Wochenzeitung „The Illustrated London News“, wo der Herausgeber (Toby Jones) zum nachsichtigen Mentor wird, dessen Geduld Wain mit seiner Schusseligkeit und seinen künstlerischen Ambitionen durchaus auf die Probe stellt. Als sich Wain in Emily Richardsen (Claire Foy), die neue Gouvernante seiner kleinen Schwestern, verliebt, sorgt das aufgrund von Klassen- und Altersunterschieden nicht nur in der Familie für Unmut. Doch die beiden scheinen geradezu bestimmt füreinander, und als sie ein streunendes Kätzchen namens Peter bei sich aufnehmen, das für kreative Inspiration sorgt, wendet sich auch beruflich das Blatt.

Was Biopics angeht, ist „Die wundersame Welt des Louis Wain“ ein durchaus ungewöhnliches, und das nicht nur weil von einem Künstler erzählt wird, der weder als echte Berühmtheit durchgeht noch ein Werk hinterlassen hat, das als Meilenstein der Kunstgeschichte gilt. Vor allem stilistisch hebt sich der Film ab von vergleichbaren Werken, gerade im sonst auf Konventionalität setzenden britischen Kostümdrama. Will Sharpe erlaubt sich ein ungewohntes Maß an Verspieltheit und Künstlichkeit. Und das nicht nur in Fantasy-Sequenzen, sondern allgemein in den Kameraeinstellungen, der Bildgestaltung und der Farbgebung.

Quelle: epd-Film

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