Undine

13. WocheDramaFSK1289 Min.

Christian Petzold ("Transit") erfindet den Undine-Mythos mit den Hauptdarstellern Paula Beer und Franz Rogowski neu: ein modernes Märchen und die Geschichte einer Liebe auf Leben und Tod.

undine.piffl-medien.de

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Regie Christian Petzold
Besetzung Paula Beer, Franz Rogowski, Jacob Matschenz, Jacob Matschenz, Maryam Zaree
Länge 89 Minuten
Land / Jahr Deutschland 2020
26.09.
Heute
27.09.
So
28.09.
Mo
29.09.
Di
30.09.
Mi
01.10.
Do
02.10.
Fr
03.10.
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16.10.
Fr

Über „Undine“

„So verspielt poetisch und humorvoll war kaum ein Film von Christian Petzold. Und Paula Beer als geheimnisvolle Wasserfrau: Zauberhaft!“ ZDF Heute Journal

„Paula Beer und Franz Rogowski sind grandios.“The Hollywood Reporter

„Eine wunderbare Liebesgeschichte, ein Film über die Stadt, die Mythen und Legenden … Ein Wunder.“ Paris Match

„Ein modernes Märchen, romantisch und faszinierend.“ Cinecittá

„Ein wunderschöner, fantastischer Liebesfilm.“ The Playlist

„Eine metaphysische Romanze, wie sie Frank Bozarge, René Clair oder Jean Cocteau gefallen hätte. Und davon hat die
Filmgeschichte noch lange nicht genug.“ Frankfurter Rundschau

„Ein Liebesmärchen, kraftvoll, bezaubernd, märchenhaft und wunderbar gespielt.“ Outnow

„Paula Beer ist herausragend… In seiner Verwebung von modernem Realismus mit deutscher Romantik zeigt sich Christian Petzold erneut als einer der klügsten Geschichtenerzähler des heutigen Kinos.“ The Guardian

Die Sage will es, dass der Mann, der Undine verlässt, den Tod findet. Und sie selbst, die aus dem Wasser entsprungen ist, muss dorthin wieder zurückkehren. Doch als Undine von Johannes verlassen wird, weigert sie sich, der Erfüllung des Fluches zu folgen. Erst recht, als sie sich in Christoph verliebt. Und nicht bereit ist, diese Liebe zu opfern.

In UNDINE zeigt Christian Petzold schon mit der ersten Sequenz, dass er über eine ganz eigene, faszinierende Filmsprache verfügt. Geschickt und auf subtile Weise vermischen Petzold und sein Kameramann Hans Fromm die Ebenen aus realer Wahrnehmung und Imagination, aus Mythos und Wirklichkeit. So entstehen träumerische Bilder mit erzählerischem Sog und dazu eine Spannung, die bis zur Auflösung der Geschichte gehalten wird. Die Faszination der mystischen Figur Undine wird durch die fragil-verletzliche Darstellung von Paula Beer (ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären der Berlinale als beste Darstellerin) noch unterstützt, und auch Franz Rogowski stellt sein schauspielerisches Können erneut intensiv unter Beweis. UNDINE ist Perfektion in Bild, Ton und Schnitt. Der Film öffnet alle Assoziationsräume und lässt die Sachlichkeit der Berliner Schule auf magischen Realismus treffen. Das Leitmotiv des Wassers zieht sich wie ein roter metaphorischer Faden durch die Geschichte ihrer Figuren, die nicht viele Worte brauchen, um dem Zuschauer ihre Innenwelt und Befindlichkeit zu vermitteln. Oft genügt ein Blick oder eine Betonung. Und am Ende ist UNDINE auch ein Film über Berlin. Denn so wie Undine selbst als Stadtführerin Touristen die Geschichte der auf Wasser gebauten Hauptstadt erklärt, so bettet sich auch die Liebesgeschichte von Undine und Christoph in die Szenerie der Stadt ein.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung

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