Niemals Selten Manchmal Immer

Drama101 Min.

Eine echte Indie-Perle, die mit subtil eingesetzten inszenatorischen Mitteln eine packend dichte Atmosphäre schafft und deren unglaublich starke und unabhängige Protagonistinnen die Geschichte von Anfang bis Ende tragen.

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Regie Eliza Hittman
Besetzung Talia Ryder, Sidney Flanigan, Ryan Eggold, Théodore Pellerin
Länge 101 Minuten
Land / Jahr USA 2020
24.09.
Heute
25.09.
Fr
26.09.
Sa
27.09.
So
28.09.
Mo
29.09.
Di
30.09.
Mi
01.10.
Do
02.10.
Fr
03.10.
Sa
04.10.
So
05.10.
Mo
06.10.
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07.10.
Mi
08.10.
Do
09.10.
Fr
10.10.
Sa
11.10.
So
12.10.
Mo
13.10.
Di
14.10.
Mi

Über „Niemals Selten Manchmal Immer“

„Selten hat man einen empathischeren Film gesehen – Eliza Hittman lässt ihren jungen Stars jede Menge Raum, um aus ihren Rollen Menschen aus Fleisch und Blut zu formen“ Filmstarts.de

„Wirklich sehenswert macht den Film neben seiner hochaktuellen Thematik, dass er en passant und in poetischen Bildern ein präzises Bild vom Alltag junger Mädchen liefert.“ Zeit.de

„Herzzerreißend und schmerzlich authentisch“ The Guardian

Die 17-jährige Autumn ist ungewollt schwanger geworden. Sie weiß, dass sie im Arbeitermilieu des ländlichen Pennsylvania nicht mit Solidarität rechnen kann. Mit ihrer Cousine Skylar macht sich Autumn auf den Weg nach New York City, wo sie hofft, eine Abtreibung vornehmen zu können. Es wird eine harte und niemals leichte Reise.

Von der ersten Minute an ist der Film (Regie und Drehbuch: Eliza Hittman) ganz nah bei Autumn, der weiblichen Hauptfigur, die sich nicht nur in einer Ausnahmesituation, sondern auch auf der Schwelle zwischen Jugend und Erwachsensein befindet. Sidney Flanigan spielt Autumn eindringlich und natürlich, ihre inneren Konflikte, die auch von ihrem Umfeld geprägt sind, empfindet man stets mit. In der amerikanischen Provinz warten keine Karriereträume und auch in der Familie erfährt Autumn nur wenig Aufmerksamkeit. Hittman lässt sich Zeit dabei, Autumn und ihre Cousine Skylar auf ihrer Reise nach New York zu begleiten und lässt, ganz realistisch, auch die diversen Beratungsgespräche, die Autumn über sich ergehen lassen muss, fast in Echtzeit geschehen. So entsteht ein sehr seltener, fast dokumentarisch anmutender Einblick in eine authentische Lebenswelt, die nur wenig Dialoge benötigt. Und doch sprechen die Figuren viel miteinander – mit Blicken, mit Gesten, mit ihren Bewegungen und Haltungen. Seine starke Haltung pro Selbstbestimmung der Frau legt der Film subtil dar und erzählt eher leise als laut.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung

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