Gunda

Dokumentarfilm93 Min.

Der Dokumentarfilm in der Regie von Victor Kossakovsky erzählt die Geschichte des Zuchtschweins Gunda und die Aufzucht ihrer Ferkel. Ohne Kommentar und (fast) ohne Menschen. Mit der klaren Reduktion auf die Perspektive von Nutztieren, die in einer maximal artgerechten Haltung aufwachsen dürfen, gelingt dem Film das vielleicht eindrücklichste Plädoyer für die Bedeutung des Tierschutzes.

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Regie Victor Kossakovsky
Länge 93 Minuten
Land / Jahr Norwegen, USA 2020
05.03.
Heute
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Über „Gunda“

Mit GUNDA ist dem Filmemacher Victor Kossakovsky und seinem Team ein Dokumentarfilm gelungen, der die größtmögliche Nähe zu seinen Protagonist*innen schafft, ohne sie mit einem zusätzlichen Kommentar oder Score inszenatorisch und künstlich zu erzeugen. Die exzellente Kamera von Egil Håskjold Larsen und Kossakovsky selbst ist immer ganz dicht bei Gunda und den anderen portraitierten Hoftieren und lässt einen seltenen unmittelbaren Einblick in den „Alltag“ der Tiere zu. Als Zuschauer*in begleitet man die kleinen Ferkel und Gunda von ihrer Geburt an. Wir sind auch dabei, wenn ehemalige Käfig-Legehennen ihre ersten vorsichtigen Schritte auf Gras tun oder in enge Stallhaltungen gezwungene Rinder ihren ersten Ausflug in die freie Natur unternehmen. Über seine ruhigen, sorgsam komponierten und perfekt positionierten Einstellungen kommuniziert der Film die Empfindungen von Tieren, bis hin zu einem emotional mitreißenden Schlusspunkt. Ganz ohne erhobenen Zeigefinger oder eine direkt ausgesprochene Forderung stellt der Film ein eindrückliches Plädoyer dar: den Tieren, die wir Nutztiere nennen, mit viel mehr Empathie und Respekt zu begegnen als bisher.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung

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