Der Mann, der seine Haut verkaufte

33. WocheFSK12108 Min.

Wie weit darf ein Mensch in Not gehen? Und was ist einer avantgardistischen Kunst erlaubt, die das Flüchtlingselend kritisieren möchte, aber sich vielleicht doch nur um sich selbst dreht? In ihrem zweiten langen Spielfilm erkundet die Filmemacherin solche Fragen in bildgewaltigen Sequenzen, die einen eigenen Sog entfalten.

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Regie Kaouther Ben Hania
Besetzung Yahya Mahayni, Dea Liane, Koen De Bouw, Monica Bellucci
Länge 108 Minuten
Land / Jahr Tunesien, Frankreich, Belgien, Deutschland, Schweden 2020
07.10.
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Über „Der Mann, der seine Haut verkaufte“

Sam Ali (Yahya Mahayni), ein junger impulsiver Syrer, muss sein Land verlassen, um dem Krieg zu entkommen. Um nach Europa reisen zu können und mit der Liebe seines Lebens zu leben, akzeptiert er, dass sein Rücken von einem der provokantesten zeitgenössischen Künstler der Welt tätowiert wird. Sam verwandelt seinen eigenen Körper in ein prestigeträchtiges Kunstwerk. Dabei wird er jedoch erkennen, dass seine Entscheidung alles andere als Freiheit mit sich bringen wird.

Keine Frage: Ein Film über die Kunstwelt sollte selbst künstlerisch daherkommen. Aber dabei belässt es die tunesische Regisseurin Kaouther Ben Hania nicht. Ihre ästhetische Meisterschaft reflektiert ein moralisches Dilemma, das keine einfachen Lösungen erlaubt. Wie weit darf ein Mensch in Not gehen? Und was ist einer avantgardistischen Kunst erlaubt, die das Flüchtlingselend kritisieren möchte, aber sich vielleicht doch nur um sich selbst dreht? In ihrem zweiten langen Spielfilm erkundet die Filmemacherin solche Fragen in bildgewaltigen Sequenzen, die einen eigenen Sog entfalten.

Quelle: Programmkino.de

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