Der geheime Garten

2. WocheDramaFSK6100 Min.

Neuverfilmung des englischen Klassikers aus dem Jahr 1911. "Fantastische Bilder und psychologisches Feingefühl – die Wiedergeburt eines Klassikers" Cinema

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Regie Marc Munden
Besetzung Dixie Egerickx, Edan Hayhurst, Colin Firth, Julie Walters
Länge 100 Minuten
Land / Jahr GB 2020
Sa. 24.10. um 17:45 Uhr
So. 25.10. um 17:45 Uhr
Mo. 26.10. um 17:45 Uhr
Di. 27.10. um 17:45 Uhr
OmU
Mi. 28.10. um 17:45 Uhr
24.10.
Heute
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So
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Do
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Fr
31.10.
Sa
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So
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Mo
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Mi
12.11.
Do
13.11.
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Über „Der geheime Garten“

Der Roman „Der geheime Garten“ von Frances Hodgson Burnett zählt zu den großen Klassikern der englischen Kinderliteratur. Das Buch, das im Jahr 1911 erschienen ist, wurde bereits achtmal verfilmt – allerdings noch nie so mitreißend und vielschichtig wie in diesem Fall. Die Neuverfilmung von Marc Munden, der bislang vor allem Serien gedreht hat (u. a. „National Treasure“), erscheint in vielerlei Hinsicht wie eine Frischzellenkur für eine leicht verstaubte Buchvorlage. Erzählt wird die Geschichte der zehnjährigen Mary Lennox (Dixie Egerickx), eines launischen und verwöhnten Mädchens, das in Indien aufgewachsen ist. Nach dem Tod ihrer Eltern wird sie nach England geschickt. Ihr neues Zuhause ist das einsame Landgut ihres schwermütigen Onkels Archibald Craven (Colin Firth). Auf ihren Streifzügen durch das düstere Anwesen lernt Mary nicht nur ihren kränklichen Cousin Colin (Edan Hayhurst) kennen. Sie entdeckt auch einen geheimnisvollen Garten, den sie zusammen mit Dickon (Amir Wilson), einem Bruder ihres Hausmädchens, erkundet.
Die Handlung wurde vom frühen 20. Jahrhundert in das Jahr 1947 verlegt – was der Geschichte schon rein äußerlich einen moderneren Anstrich gibt. Entscheidend für das Gelingen der Neuinterpretation ist die Tatsache, dass Drehbuchautor Jack Thorne („Wunder“) den familiären Beziehungen, die im Roman nur oberflächlich skizziert werden, mehr Tiefe verliehen hat. Und auch das dramatische Finale, das einen echten Neuanfang ermöglicht, geht weit über das Ende der Vorlage hinaus. Doch für den größten Unterschied sorgt der Garten selbst, der die Dimensionen des Buches sprengt und sich vor den Augen des Zuschauers in ein verwunschenes Paradies verwandelt. Er wird zu einem magischen Ort, an dem die verwundeten Kinderseelen heilen können.

Quelle: Cinema

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