Cicero - Zwei Leben, Eine Bühne

DokumentarfilmFSK0117 Min.

Roger Cicero war ein Ausnahmetalent und seine Liebe galt der Populären Musik, dem Jazz und Soul. Eine Liebe, die in der Familie lag. Denn der Sänger, der im Jahr 2016 viel zu früh verstarb, hatte mit Eugen Cicero einen Vater, der selbst als Jazz-Pianist eine Legende war, und ebenso wie der Sohn viel zu früh diese Welt verließ. Nicht nur für Fans von groovendem Pop, Soul und Jazz ist diese sorgfältig recherchierte und hervorragend aufbereitete Musiker-Biografie ein ganz besonderer filmischer Hochgenuss.

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Regie Kai Wessel
Länge 117 Minuten
Land / Jahr Deutschland 2020
30.09.
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Über „Cicero - Zwei Leben, Eine Bühne“

Der Film in der Regie von Kai Wessel, der durch das Buch und die Produktion von Katharina Rinderle bereits im Jahr 2012 seinen Anfang nahm, zieht aus dem Konzept einer Doppelbiografie eine unglaubliche Stärke. Denn nicht nur verweist CICERO immer wieder auf deutliche Parallelen zwischen dem Wirken und dem Schicksal von Vater und Sohn. Der Film lässt auch die Zuschauenden selbst sich ein Bild von Roger und Eugen machen, die jeweils auf ihre ganz eigene Weise die Kraft der Musik nutzten, um ihre Klangwelten zu erzeugen. Der Sohn mit seiner Stimme, die er mit unvergleichlichem Timbre und Können wie ein Instrument auf der Bühne einsetzte; der Vater mit seinem Klavier – das, so ein Zitat, „um seine Hände herum gebaut“ schien, so dass ihm unerreichte Höhenflüge gelangen. Zu Wort kommen zahlreiche Wegbegleiter*innen, Kolleg*innen, Familie und enge Freund*innen beider Künstler, die mit offenen und berührenden Worten verdeutlichen, wie einzigartig und fordernd das Leben und Wirken Roger und Eugen Ciceros war. Doch neben dem gesprochenen Wort liegt der Fokus des Kinofilms klar auf der Musik. Ob Konzertausschnitte, unveröffentlichte Backstage-Momente oder aufwendiges Recherche-Bildmaterial – Regisseur Kai Wessel, Produzentin/Autorin Katharina Rinderle und ihr Filmteam, darunter Editorin Tina Freitag, arbeiten mit einem sehr klug erdachten Montagekonzept und betten die Wortbeiträge geschickt ein, um ein bemerkenswertes, atmosphärisch starkes und in sich stimmiges Doppelporträt zu erschaffen, das beiden Künstlern großen Respekt zollt und in dessen Musikgestaltung man beim Kinobesuch dahinschwelgen kann.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung

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