Borga

FSK12109 Min.

Kojo ist ein junger Mann aus Ghana. Als er nach Deutschland auswandert, will er um jeden Preis seiner Familie beweisen, wie weit er es bringen kann. Doch seine neuen Pläne in der Fremde ziehen ungeahnte Konsequenzen nach sich. Der Debütfilm von York-Fabian Raabe erzählt seine hochrelevante Geschichte als intensives und vielschichtiges Drama.

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Regie York-Fabian Raabe
Besetzung ugene Boateng, Christiane Paul, Jude Arnold Kurankyi
Länge 109 Minuten
Land / Jahr Deutschland, Ghana 2020
23.10.
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12.11.
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Über „Borga“

Kojo ist ein junger Mann aus Ghana. Als er nach Deutschland auswandert, will er um jeden Preis seiner Familie beweisen, wie weit er es bringen kann. Doch seine neuen Pläne in der Fremde ziehen ungeahnte Konsequenzen nach sich. Als ein Schicksal von vielen erzählt York-Fabian Raabe seine Geschichte, die vor allem deshalb so bewegt, weil sie authentisch eingefangen wird, mit einem genauen und wahrhaftigen Blick für feine zwischenmenschliche Nuancen und die realen Vorgänge in Ghana. Der Film vermeidet Augenwischerei, öffnet aber dennoch den Blick für das ganzheitliche Bild eines stolzen Landes, mit all seinen Schattenseiten, aber auch seiner Schönheit. Zusammen mit dem Protagonisten Kojo, kraftvoll gespielt von Eugene Boateng, begleitet man als Zuschauer:in seinen schwierigen Weg und taucht tief ein in die Ausweglosigkeit, die auch die anderen Figuren erleben. Wie etwa Kojos Bruder Kofi, der nicht mit nach Deutschland geht und zuhause die Existenz der Familie sichern muss, während er sich vielen Anfeindungen aus der Community aufgrund des „Borgas“ was soviel wie „reicher Verwandter aus dem Ausland“ heißt, konfrontiert sieht. Oder die deutsche Ärztin, überzeugend dargestellt von Christiane Paul, die sich in Kojo verliebt, aber erkennen muss, dass eine Beziehung erst möglich ist, wenn er mit seiner Familie Frieden gefunden hat. Auch weil Kojo viel zu tief in seinem Land verwurzelt ist. „Borga“ ist ein gesellschaftlich relevanter Film nicht nur aufgrund der wichtigen und aktuellen Thematik, die mit uns eng verbunden ist. Sondern auch aufgrund seiner filmischen Kraft, die auf Bild- und Tonebene eine große Kinoästhetik erschafft.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung

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