Berlin Alexanderplatz

DramaFSK12183 Min.

Die Neuverfilmung von Alfred Döblins literarischem Klassiker erzählt die Geschichte des jungen Geflüchteten Francis, der nach Berlin kommt, um dort ein neues Leben in Würde zu beginnen.

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Regie Burhan Qurbani
Besetzung Welket Bungué, Jella Haase, Albrecht Schuch, Joachim Król, Annabelle Mandeng, Nils Verkooijen, Richard Fouofié Djimeli
Länge 183 Minuten
Land / Jahr Deutschland 2020
09.07.
Heute
10.07.
Fr
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Über „Berlin Alexanderplatz “

„Drei Stunden, die sich in jeder Minute lohnen. Deutsches Kino in Bestform!” Programmkino.de

„Eine geglückte Modernisierung von Döblins Passionsgeschichte in betörenden Bildern.“ Cinema

„Ein Film, der etwas wagt.“ Kino-Zeit.de

„Burhan Qurbani gelingt ein ganz großer Wurf – ein wuchtiger, greller, groß gedachter und groß bebilderter Film, der der den Finger am Puls der Zeit hat und von der ersten, noch auf dem Kopf stehenden Einstellung an drei Stunden lang einfach nur mitreißt.“ Filmstarts.de

Francis hat die Flucht aus Westafrika überlebt. Als er an einem Strand im Süden Europas erwacht, ist er entschlossen, von nun an ein geregeltes, anständiges Leben zu führen. Doch das Berlin von heute, in dem er landet, geht mit dem Staatenlosen ohne Arbeitserlaubnis nicht weniger erbarmungslos um, als es Lohnarbeiter Franz Biberkopf in Döblins Klassiker der deutschen Literatur erlebt hat. Und so widersetzt sich Francis zunächst zwar dem Angebot, in der Hasenheide mit Drogen zu dealen, gerät aber in den Einflussbereich von Reinhold, seinem neurotischen, sexsüchtigen Kumpel und Quartiergeber. Als Francis die Clubbesitzerin Eva und – einige einschneidende Erlebnisse später – das Escort-Girl Mieze kennenlernt, scheint er erstmals etwas zu verspüren, das er bisher nicht kannte und das besonders Reinhold ihm nicht gönnt: ein wenig Glück. Wie seine literarische Vorlage handelt auch der zeitgenössische Berlin Alexanderplatz von Gesellschaft und Außenseitertum, Wunsch und Travestie. Fassbinders Version nicht unähnlich, ist Qurbanis Epos eine düstere Reise durch die „dunkle Nacht der Seele“ – und nicht zuletzt durch ein atmosphärisch authentisch eingefangenes Exil: Berlin.

Quelle: Berlinale.de

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