The Song of Names

Drama113 Min.

Ein wunderschöner, wenn auch melancholischer Film nach dem gleichnamigen Roman aus dem Jahr 2001.

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Regie François Girard
Besetzung Tim Roth, Clive Owen, Catherine McCormack, Jakub Kotynski, Luke Doyle, Misha Handley
Länge 113 Minuten
Land / Jahr CA, HU, DE, GB 2019
02.12.
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Über „The Song of Names“

Um seinen Sohn vor den Nazis zu schützen, stimmt der Vater zu, den kleinen Dovidl nach England in die Obhut der Familie Simmonds zu geben. Sein Ziehvater ist vom Talent des Jungen als Violinist beeindruckt und fördert ihn nach besten Kräften. Der etwa gleich alte Martin möchte den Neuankömmling erst nicht im Haus haben, beide werden jedoch schnell Freunde. Der Krieg kommt, die Jahre ziehen ins Land, es wird 1951. Dovidl ist der Mittelpunkt eines Konzerts, das sein Ziehvater organisiert und finanziert hat, aber der junge Geiger taucht nicht auf. Er bleibt verschwunden. 35 Jahre später sucht Martin noch immer nach seinem Freund, der wie ein Bruder für ihn ist. Der Titel bezieht sich auf ein jüdisches Ritual. Die Namen der Toten des Holocausts werden gesungen, um sie nicht zu vergessen. Sie wurden mündlich überliefert, in musikalischer Form besser erinnert und mit den Überlebenden des Holocausts hinausgetragen. Es ist ein Ritual, das mehrere Tage andauert. Eines, das zu einem Schlüsselmoment von „The Song of Names“ wird, weil sich damit für die Hauptfigur alles ändert. François Girard hat einen wunderschönen, wenn auch melancholischen Film aus der Vorlage gemacht. Er versteht es meisterhaft, mit drei Zeitebenen zu jonglieren, zeigt Martin und Dovidl als Kinder, als junge und als alte Männer – und jedes Mal sind sie unterschiedliche Menschen, weil das Leben sie auch verändert hat. In den Hauptrollen brillieren Tim Roth und Clive Owen, aber auch die jüngeren Versionen ihrer Figuren sind exzellent besetzt.

Quelle: Programmkino.de

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