Space Dogs

4. WocheDokumentarfilmFSK1291 Min.

Der poetisch erzählte Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der Hündin Laika, die als erstes Lebewesen ins All geschickt wurde – und deren Geist noch heute in den Straßenhunden Moskaus weiterlebt.

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Russische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

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Regie Elsa Kremser, Levin Peter
Länge 91 Minuten
Land / Jahr DE, AT 2019
19.10.
Heute
20.10.
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21.10.
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22.10.
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23.10.
Fr
24.10.
Sa
25.10.
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26.10.
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08.11.
So

Über „Space Dogs“

Im Jahr 1957 schickte die russische Raumfahrtbehörde die Hündin Laika als erstes Lebewesen ins All. Doch nur vier Stunde nach dem Start starb Laika. Ihr Leichnam kehrte niemals auf die Erde zurück, ihr Körper verglühte beim Wiedereintritt der Kapsel in die Erdatmosphäre. Seit jeher ranken sich viele Geschichten um Laika. Eine von ihnen besagt, dass der Geist von Laika auf die Straßen Moskaus zurückkehrte, und an der Seite der Straßenhunde – denn auch sie war einst eine von ihnen – durch die Stadt streunt.
In ihrem Dokumentarfilm SPACE DOGS haben es sich Elsa Kremser und Levin Peter zum Ziel gesetzt, Laikas Erben zu begleiten und ihre Sicht auf die Welt, die vom Menschen beherrscht wird, zu zeigen. Und so sind sie immer hautnah dabei, wenn die Straßenhunde in Rudeln oder alleine durch Moskaus Straßen ziehen, miteinander Essen teilen, Revierkämpfe ausfechten oder auch ihr Ende finden. Konsequent und beeindruckend ist die Perspektive der Kamera von Yunus Roy Imer, die sich permanent auf Augenhöhe der Hunde befindet. Das bringt den Betrachter dazu, die Wege der Vierbeiner zu teilen und einen Blickwinkel einzunehmen, den man so bisher selten gesehen hat. Immer wieder kehren Kremser und Peter auch zu historischen Aufnahmen zurück und zeigen die Hunde, die damals für eine Weltraummission ausgesucht wurden und vom Menschen für ihre wissenschaftlichen Zwecke und das allgemeine Machtstreben ausgenutzt wurden.
Die Musik von John Gürtler und Jan Miserre erschafft Klangwelten, die zusammen mit den Bildern eine Art Sog entfachen und eine sphärische Stimmung aufkommen lassen. Unterstützt wird diese Tonebene auch von einer ruhigen Erzählerstimme, die sich der langsamen Erzählhaltung anpassen und so dem Dokumentarfilm Poesie und Lakonie verleihen. SPACE DOGS liefert einen spannenden und faszinierenden Blick in die Welt auf vier Pfoten.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung

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