Prélude

DramaFSK1295 Min.

PRÉLUDE von Sabrina Sarabi erzählt die Geschichte des Musikstudenten David, der aufgrund von Selbstzweifeln und den hohen Erwartungen am Leistungsdruck der Uni zu zerbrechen droht.

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Regie Sabrina Sarabi
Besetzung Louis Hofmann, Liv Lisa Fries, Johannes Nussbaum, Ursina Lardi, Jenny Schily, Saskia Rosendahl
Länge 95 Minuten
Land / Jahr Deutschland 2019
22.08.
Heute
23.08.
Fr
24.08.
Sa
25.08.
So
26.08.
Mo
27.08.
Di
28.08.
Mi
29.08.
Do
30.08.
Fr
31.08.
Sa
01.09.
So
02.09.
Mo
03.09.
Di
04.09.
Mi

Über „Prélude“

„Ein packendes, atmosphärisch dichtes Drama, das dramaturgisch wie visuell zu überzeugen vermag.” Programmkino.de

Zunächst läuft alles gut für David. Sein Studium am Musikkonservatorium beginnt vielversprechend, die Lehrerin ist anspruchsvoll aber auch unterstützend, und die Liebe zu der gewitzten und lebenshungrigen Marie scheint ihn zu beflügeln. Doch all das ist nur Oberfläche. Denn tief in David drin scheint es nur ein Gefühl zu geben: Druck. Ein Druck, der ihn an seinen Fähigkeiten zweifeln lässt. Ein Druck, der ihn dazu bringt, jeden und alles wegzustoßen. Und ein Druck, unter dem ein ungezwungenes Leben nicht mehr möglich erscheint. Wie kann David mit diesem Druck umgehen? Und will er das überhaupt? In ihrem Langfilmdebüt erzählt die Filmemacherin Sabrina Sarabi die Geschichte eines jungen Menschen, der die Anforderungen der Bildungs- und Leistungsgesellschaft nicht erfüllen kann. Konsequent bis zum Schluss bleibt die Erzählung – und auch die Kamera – dicht an David dran. Louis Hofmann verkörpert ihn mit der genau richtigen Mischung aus Sensibilität und Introvertiertheit. Gezielt setzt Sarabi die Klaviermusik ein, die allein durch den Klang der angeschlagenen Tasten für Atmosphäre sorgt, mal hart und fast schon mechanisch, mal bedrohlich und mal sinnlich wirkt und dadurch ebenso viel Inneres nach Außen trägt wie auch das komplette exzellente Sound-Design. Ein präziser, konsequenter und intelligenter Film, dessen Geschichte den Betrachter lange nach Verlassen des Kinosaals nicht loslässt.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung

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