Once Upon a Time ... in Hollywood

10. WocheDramaFSK16161 Min.

Quentin Tarantino beschwört in seinem neunten Film eine Zeit, in der das Kino und die amerikanische Gesellschaft vor einschneidenden Umbrüchen stand.

www.OnceUponATimeInHollywood.de

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Regie Quentin Tarantino
Besetzung Brad Pitt, Leonardo DiCaprio, Margot Robbie, Dakota Fanning, Al Pacino, Margaret Qualley, Tim Roth, Kurt Russell, Damian Lewis
Länge 161 Minuten
Land / Jahr USA 2019
17.10.
Heute
18.10.
Fr
19.10.
Sa
20.10.
So
21.10.
Mo
22.10.
Di
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Mi
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27.10.
So
28.10.
Mo
29.10.
Di
30.10.
Mi

Über „Once Upon a Time ... in Hollywood“

“Lustiger und gelassener hat Tarantino selten vor sich hingesponnen.” Spiegel Online

“In seinem angeblich vorletzten Werk vor dem geplanten Karriereende präsentiert Quentin Tarantino eine Art Quersumme seines bisherigen Schaffens und feiert die goldenen Zeiten Hollywoods in einem Feuerwerk aus Zitaten und Filmnerdtum.” Kino-Zeit

Hauptfigur dieser 1969 angesiedelten Geschichte ist Rick Dalton (Leonardo DiCaprio), ein fiktiver Schauspieler, dessen verblassender Ruhm ihm nur noch TV-Gastrollen und Angebote für italienische Western einbringt. Gemeinsam mit seinem Kumpel und Stuntdouble Cliff Booth (Brad Pitt) vertreibt er sich die Zeit zwischen den Engagements überwiegend mit der Einnahme jeder Menge Drinks – und träumt davon, vielleicht doch noch mal so angesagt zu sein wie seine neuen Nachbarn Roman Polanski und Sharon Tate (Margot Robbie). Dass Letztere in der Realität am 9. August 1969 hochschwanger von Anhängern des ­Sektenführers Manson ermordet wurde, auf dessen Ranch es auch Cliff zufällig verschlägt, hat man als Zuschauer natürlich dauerhaft im Kopf. Bis es zum märchenhaft-revisionistischen, erwartungs­gemäß brutalen Ende dieser Geschichte kommt, dauert es fast zweieinhalb Stunden. Weil es keinen nennenswerten Plot gibt, besticht „Once Upon a Time in … Hollywood“ eher als Reihe atmosphärisch inszenierter und großartig gespielter Momente, die oft komisch und manchmal zu lang, aber immer wunderbare, visuell prächtige Verneigungen vor dem Los Angeles der Sechzigerjahre mitsamt der Filmindustrie und Popkultur jener Zeit sind. Verglichen mit anderen Tarantino-Filmen wirkt dieses neue Werk, auch in den Dialogen, ein bisschen schlichter, weniger raffiniert und erwartbarer als üblich. Aber reich an Höhepunkten ist es – nicht zuletzt auch dank toller Auftritte von Al Pacino („Heat“), Lena Dunham („Girls“), Mike Moh („Marvel’s Inhumans“) als Bruce Lee sowie einem bemerkenswerten Pitbull – glücklicherweise trotzdem.

Quelle: Cinema

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