Milchkrieg in Dalsmynni

2. WocheDramaFSK692 Min.

Isländischer Film um eine Frau, die den Kampf gegen eine mächtige Milchkooperative antritt.

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Regie Grímur Hákonarson
Besetzung Alfrun Rose, Arndís Hrönn Egilsdóttir, Sigurður Sigurjónsson
Länge 92 Minuten
Land / Jahr IS, DK, DE, FR 2019
Di. 21.01. um 18:30 Uhr
21.01.
Heute
22.01.
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03.02.
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Über „Milchkrieg in Dalsmynni“

„Voller temperamentvoller Energie und zahlreichen, mitreißenden Momenten.“ Variety

„Ein souveräner, dichter Publikumsgenuss.“ Screen Daily

„Eine bemerkenswerte Performance von Egilsdóttir als unbezwingbare Bäuerin in diesem fesselnden Drama. Hákonarson erweist sich einmal mehr als einer der besten Filmemacher Islands.“ Filmuforia

Die Milchfarm, die Reynur und seine Frau Inga (Arndís Hrönn Egilsdóttir) im Nordwesten von Island betreiben, ist hoch verschuldet. In Reykjavík könnten sie sich preiswerten Dünger besorgen, doch sie sind dazu verpflichtet, die überteuerten Preise der örtlichen Genossenschaft zu bezahlen. Und auch ihre eigenen Produkte müssen die Bauern an die Kooperative verkaufen. Wer sich nicht daran hält, landet auf einer schwarzen Liste. Als Reynur eines Nachts tödlich verunglückt, steht Inga vor der Frage, wie sie den Hof allein bewirtschaften soll. Doch dann erfährt sie, dass ihr Mann von der Genossenschaft dazu gezwungen wurde, die schwarzen Schafe zu denunzieren – und sich deshalb das Leben genommen hat. Inga beschließt, die mafiösen Machenschaften der Kooperative anzuprangern. Arndís Hrönn Egilsdóttirs Inga erinnert im ersten Moment an Frances McDormands Rolle in „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“. Doch Regisseur Grímur Hákonarson („Sture Böcke“) geht es nicht um Eskalation. In ruhigen, unaufgeregten Bildern zeichnet er das Porträt einer beherzten Einzelkämpferin, die gegen eine von Männern dominierte Gesellschaft aufbegehrt. Mit Bedacht nutzt Hákonarson die sparsam eingesetzte Filmmusik, um einzelne dramatische Akzente zu setzen. Den skurrilen Humor, der das isländische Kino häufig auszeichnet, sucht man hier vergeblich. Hákonarsons Film entwirft darüber hinaus ein ernüchterndes Bild vom Leben auf dem Land, wo immer mehr Höfe in ihrer Existenz bedroht sind.

Quelle: Cinema

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