Markus Mauthe: An den Rändern des Horizonts

120 Min.

Eine packende Live-Show von und mit dem Naturfotografen Markus Mauthe. Für sein neues Projekt in Kooperation mit Greenpeace machte er sich drei Jahre lang auf die Suche nach Menschen, die abseits unserer modernen Welt noch möglichst nahe an den Wurzeln ihrer indigenen Kulturen mit den Kreisläufen der Natur leben.
Eine Veranstaltung von Greenpeace

Entritt frei; Eintrittskarten sind  erforderlich

www.greenpeace.de/an-den-raendern-des-horizonts

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Länge 120 Minuten
Land / Jahr Deutschland 2019
10.08.
Heute
11.08.
Di
12.08.
Mi
13.08.
Do
14.08.
Fr
15.08.
Sa
16.08.
So
17.08.
Mo
18.08.
Di
19.08.
Mi
20.08.
Do
21.08.
Fr
22.08.
Sa
23.08.
So

Über „Markus Mauthe: An den Rändern des Horizonts“

Im März 2015 brach Markus Mauthe nach Afrika auf. In Namibia wollte der bekannte Naturfotograf und Umweltaktivist bei den San und Himba sein neues Projekt starten. Die indigenen Gemeinschaften waren ihm schon von seiner ersten Reise nach Afrika Anfang der neunziger Jahre bekannt. Obwohl Vollprofi und seit über 30 Jahren in den entlegensten Winkeln der Erde mit seiner Kamera unterwegs, hatte Markus Mauthe durchaus Respekt vor der Herausforderung, sich drei Jahre lang vor allem mit Menschen zu beschäftigen. „Zuvor waren ja eher Landschaften und Tiere mein fotografisches Metier“, sagt der Fotograf, „da tat es gut mit Kulturen zu starten, die mir nicht gänzlich fremd waren“.

Sein letztes Fotoshow-Projekt „Naturwunder Erde“, in Kooperation mit Greenpeace entwickelt, war ein Riesenerfolg. Mehr als 95.000 Menschen hatten sich in über 400 Vorstellungen begeistert mitreißen lassen. Als Vortragskünstler versteht Markus Mauthe sein Handwerk wie kaum ein Zweiter: Seine Bilder sind mehr als ästhetisch ansprechende Abbildungen wunderschöner Naturräume. Denn hinter der Kamera steht nicht nur der Fotokünstler sondern auch der Umweltaktivist. Seine tiefe Liebe zur Natur drückt sich in jedem Bild aus, ihm geht es um die Abbildung der inneren Essenz, um das gegenwärtige Wunder, das sich in jeder Pflanze und in jedem Tier in allen Lebensräumen der Erde zeigt. Umso stärker wirken da Mauthes persönlichen Erlebnisse und Geschichten auf den Zuschauer, die davon erzählen, wie diese Naturwunder fast überall durch Umweltzerstörung und Klimaveränderungen bedroht sind.

Warum also keine inhaltliche Fortsetzung der beliebten Vortragsreihe, warum der Fokus diesmal auf Menschen?

„Mit meinen Fotos dokumentiere ich ja nicht nur die Schönheit der Natur, sondern nutze sie auch gezielt, um auf Veränderungen hinzuweisen, denen sie ausgesetzt ist. Das neue Programm nimmt nun die Perspektive derer ein, die weit mehr mit der Natur verbunden sind als der Großteil der Menschen heute. Es ist also schon eine logische Fortsetzung meines bisherigen Tuns“, erklärt Markus Mauthe. Das neue Projekt verfolgte dabei zwei Ansätze. Zum einen die ungeheure Anpassungsfähigkeit des Menschen darzustellen, weswegen Mauthe vier unterschiedliche Lebensräume auswählte: Wald, Grasland, Wasser und Eis. Zum anderen ging es ihm als Fotokünstler darum, kulturelle Besonderheiten zu dokumentieren.

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