First Cow

Western122 Min.

Preview im Rahmen der Reihe "mutig – weiblich – selbstbewusst": So. 14.11. & Di. 16.11. im Astra Theater!

Regisseurin Kelly Reichardt inszeniert einen berührend-poetischen Western über eine außergewöhnliche Männerfreundschaft, deren optimistische Geschichte und harschen Bilder in einem inspirierenden Spannungsverhältnis zueinander stehen.

Begleitprogramm zur Ausstellung MUTIG – HEILIG –SELBSTBEWUSST der Essener Schatzkammern.
Im Preis für die Kinokarte ist ein Ticket zum Besuch der Ausstellung enthalten.

peripherfilm.de/first-cow

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Regie Kelly Reichardt
Besetzung John Magaro, Orion Lee, Toby Jones, Scott Shepherd, Gary Farmer, Lily Gladstone
Länge 122 Minuten
Land / Jahr USA 2019
Preview OmU
So. 14.11. um 12:30 Uhr
Preview OmU
Di. 16.11. um 17:30 Uhr
23.10.
Heute
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So
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12.11.
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Über „First Cow“

“Ein in vielfacher Hinsicht feministischer Western, in dem trotzdem fast keine Frauen auftreten … ‘First Cow’ ist Kelly Reichardts zweiter Western, und es ist bezeichnend, welche Standardsituationen und -motive dieses ‘männlichen’ Genres die Regisseurin nicht interessieren.” Süddeutsche Zeitung

Ein Fluss fließt ruhig dahin. An den Ufern läuft die Zeit rückwärts und fördert verschüttete Geschichten zutage. Im frühen 19. Jahrhundert wagen sich nicht nur Pelzjäger, sondern auch ein wortkarger Koch ins wilde Oregon. Der Einzelgänger trifft auf einen chinesischen Einwanderer, der sich als geschickter Unternehmer erweist und sein Freund wird. Das Duo kommt auf die Idee, Donuts zu backen und zu verkaufen, die im rauen Westen sehr gut ankommen. Der Haken: Den Rohstoff beschaffen sie illegal. Das Drehbuch schrieb Kelly Reichardt mit Jonathan Raymond, dem Autor der Romanvorlage. Einmal mehr erzählt die Regisseurin meisterhaft von einem Amerika fernab der großen Städte, das voller Verheißungen steckt. Wie ein Western ist „First Cow“ eine Hommage an Menschen im Abseits, die ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen müssen – und hier statt mit dem Revolver mit Honiglöffel und Milcheimer hantieren. Auf diese Weise zeigen die Outlaws die „frontier“, Amerikas Projektionsfläche nationaler Träume, nicht als wirtschaftlich oder materiell zu erobernden Raum, sondern als Ort der Begegnung. Ein großartiges Alternativszenario mit besonderer gesellschaftlicher und politischer Bedeutung für die Gegenwart.

Quelle: Berlinale.de

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