Der unverhoffte Charme des Geldes

12. WocheDramaFSK12128 Min.

Ein studierter Philosoph, der als Lieferfahrer jobbt und an das Gute glaubt, kommt per Zufall an zwei Taschen voller Geld. Denys Arcand („Die Invasion der Barbaren“) macht aus dem Komödienstoff einen sehenswerten Film mit Thrill und Witz: ein modernes, intelligentes Ganovenmärchen.

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Regie Denys Arcand
Besetzung Alexandre Landry, Maripier Morin, Rémy Girard, Pierre Curzi, Louis Morissette
Länge 128 Minuten
Land / Jahr Kanada 2019
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30.10.
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Über „Der unverhoffte Charme des Geldes“

„Eine sympathische Krimikomödie mit lockerem Charme und gelegentlichen Überraschungsausflügen in andere Genres.” Filmstarts.de

„Ein sehenswerter Film mit Thrill und Witz: ein modernes, intelligentes Ganovenmärchen.” Programmkino.de

„Ein unterhaltsamer Film über die Auswüchse des Kapitalismus.” Blickpunkt: Film

Der kanadische Regisseur Denys Arcand ist bekannt für seine gesellschaftskritischen Werke wie „Der Untergang des amerikanischen Imperiums“ (1986) und „Die Invasion der Barbaren“ (2003), das 2004 mit dem Oscar für den Besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet wurde. Und auch ­Arcands neue Arbeit ist ein hervorragendes, intelligentes Erzählstück geworden. Seine Hauptfigur ist ein gewisser Pierre-Paul (Alexandre Landry) aus Montreal, studierter Philosoph, Paketfahrer und ein leidenschaftlicher Kapitalismusgegner. Ausgerechnet ihm fällt säckeweise Geld vor die Füße, als er Zeuge eines Überfalls wird, bei dem sich die Gangster gegenseitig abknallen. Zunächst weiß er nichts damit anzufangen, doch das ändert sich bald. Nur haben Polizei und Mafia auch großes Interesse an den Millionen. Kapitalismuskritik und Krimikomödie, clevere Dialoge und ein sympathisches Ensemble – zwischen diesen Parametern bewegt sich das wunderbar locker inszenierte Heist-Movie, mit einer zarten, aber witzigen statt kitschigen Romanze als Bonus. Äußerst charmantes Kino!

Quelle: Cinema

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