Corpus Christi

4. WocheDramaFSK12115 Min.

Mehrfach preisgekröntes Drama über einen ehemaligen Straftäter, der sich in einem polnischen Dorf als Priester ausgibt.
Nominiert für den Oscar 2020 als bester internationaler Spielfilm

corpus-christi.arsenalfilm.de

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Regie Jan Komasa
Besetzung Bartosz Bielenia, Eliza Rycembel, Tomasz Zietek, Aleksandra Konieczna, Eliza Rycembel
Länge 115 Minuten
Land / Jahr Polen 2019
Sa. 26.09. um 17:30 Uhr
Sa. 26.09. um 17:30 Uhr
So. 27.09. um 17:30 Uhr
So. 27.09. um 17:30 Uhr
Mo. 28.09. um 17:30 Uhr
Mo. 28.09. um 17:30 Uhr
Di. 29.09. um 17:30 Uhr
Di. 29.09. um 17:30 Uhr
Mi. 30.09. um 17:30 Uhr
OmU
Mi. 30.09. um 17:30 Uhr
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Über „Corpus Christi“

„Ein erleuchteter und erleuchtender Film.“ Zeit-Online

„Jan Komasa verpackt die Themen Liebe, Glaube, Hoffnung, Doppelmoral und Korruption in einen spannenden Thriller.“ Kino-Zeit.de

„Corpus Christi“ erzählt die Geschichte des 20-jährigen Daniel, der in der Jugendstrafanstalt eine spirituelle Wandlung durchmacht. Danach will er Priester werden, doch wegen seiner Strafakte ist das nicht mehr möglich. Als er für einen Job als Zimmermann in eine Kleinstadt geschickt wird, verkleidet er sich als Pfarrer und übernimmt dort eher zufällig die vakante Stelle des Priesters. Für die Gemeinde, die nach einem traumatischen Ereignis unter Schock steht, ist die Ankunft des vermeintlichen neuen Pfarrers eine Chance, endlich die Tragödie hinter sich zu lassen. Mit seinem erst dritten Spielfilm präsentiert sich Jan Komasa als eindrucksvolles Regie-Talent, dessen Stilsicherheit überzeugt.

Mit dramaturgischem Minimalismus und maximaler psychologischer Präzision entwickelt sich diese schlichte Story (nach einer wahren Begebenheit!) zum vielschichtigen Drama über existenzielle Fragen von Macht, Moral und Vergebung. Jan Komasa gelingt es mit einem raffiniert konstruiertem Drehbuch, seinen Helden mit zwingender Logik ständig in neue Zwickmühlen und Zwangslagen zu stürzen. Fast unmerklich wird der Zuschauer vom bloßen Betrachter zum mitfühlenden Komplizen dieser Figur. Der dramaturgische Coup gelingt, weil Hauptdarsteller Bartosz Bielenia sich als perfekte Besetzung erweist. Mit umwerfender Intensität und doch völlig unangestrengt, verleiht er diesem David eine Glaubhaftigkeit und Empathie, der man sich kaum entziehen kann. In seinen komischen Momenten funktioniert dieses beklemmende Drama ebenso makellos wie in den spannenden Szenen, die wie ein Thriller wirken.

Quelle: Programmkino.de

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