CineScience: Diktatur und Komik

ca. 120 Min.

Filmausschnitte & Diskussion mit Armin Flender, KWI-Geschäftsführer

kulturwissenschaften.de

Länge ca. 120 Minuten
Land / Jahr
19.01.
Heute
20.01.
Mo
21.01.
Di
22.01.
Mi
23.01.
Do
24.01.
Fr
25.01.
Sa
26.01.
So
27.01.
Mo
28.01.
Di
29.01.
Mi
30.01.
Do
31.01.
Fr
01.02.
Sa

Über „CineScience: Diktatur und Komik“

Man hatte von dem Film schon gehört, aber erst 1946 konnten die Deutschen Der Große Diktator (1940) von Charlie Chaplin sehen. Das Publikum war irritiert und meinte, die Vergangenheit sei zu ernst, als dass man über eine satirische Darstellung dieser Zeit lachen könne. Darf man angesichts monströser Verbrechen und mit Rücksicht auf die Opfer über Diktatoren nicht lachen? Auf der anderen Seite ist Komik ein filmisches Mittel, um die propagandistische Inszenierung von Pathos und Pose zu zerstören und Diktatoren als lächerliche Figuren zu entlarven. Über diese Fragen soll anhand von Filmausschnitten u.a. aus Ninotschka (1939), Sein oder Nichtsein (1942) von Ernst Lubitsch, Frühling für Hitler (1968) von Mel Brooks und The Death of Stalin (2017) von Armando Iannucci diskutiert werden.

In der Reihe CineScience diskutieren Wissenschaftler*innen des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) seit 2011 soziale Phänomene anhand von Filmausschnitten jeden Genres und werfen einen wissenschaftlichen Blick auf die filmische Darstellung alltäglicher und weniger alltäglicher Aspekte menschlichen Zusammenlebens. Die beliebte Reihe widmet sich im Winter 2020 unterschiedlichen Spielarten der Komik im Film. In den Veranstaltungen diskutieren Wissenschaftler*innen und Gäste mit dem Publikum über ausgewählte Filmausschnitte. Sie reichen von der Ära der Stummfilme bis heute, von der anarchistischen Filmkomik der 1930er über die romantische Komödie bis zur politischen Satire.

Leitung & Moderation
Armin Flender, KWI-Geschäftsführer

Veranstaltung
Eine Veranstaltung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) in Kooperation mit dem Filmstudio Glückauf

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