Bis dann, mein Sohn

1. WocheDramaFSK12185 Min.

Berlinale 2019: Ausgezeichnet mit den Silbernen Bären für Wang Jingchun als Bester Darsteller und Yong Mei als Beste Darstellerin

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Regie Xiaoshuai Wang
Besetzung Yong Mei, Wang Jingchun, Qi Xi, Wang Yuan, Du Jiang, Ai Liya, Xu Cheng, Li Jingjing, Zhao Yanguozhang
Länge 185 Minuten
Land / Jahr China 2019
So. 17.11. um 19:30 Uhr
Mo. 18.11. um 19:30 Uhr
Di. 19.11. um 19:30 Uhr
OmU
Mi. 20.11. um 19:30 Uhr
17.11.
Heute
18.11.
Mo
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Mi
28.11.
Do
29.11.
Fr
30.11.
Sa

Über „Bis dann, mein Sohn“

„Einer der schönsten Filme des Jahres. Der herzzerreißendste.” Paris Match

„Großes episches Kino.” FAZ

„Yong Mei ist wunderbar. Aber der größte Trumpf ist Wang Jingchun. Es liegt an seiner einfachen Menschlichkeit, dass uns der Film so ins Herz trifft, vor einem ruhig erzählten Finale, das das vielleicht glücklichste Happy End in der jüngsten Geschichte des Kinos ist.” Variety

„Eine große humanistische Fabel, kondensiert und komprimiert im Schicksal zweier Familien. Ein Meisterwerk.” Kino-Zeit

„Wir warten darauf, alt zu werden.“ Ein bitterer Satz, der die Lebenswahrheit von Yaojun und seiner Frau Liyun in knappen Worten zusammenfasst. Einst waren sie eine glückliche Familie, bis ihr Sohn beim Spielen am Rückhaltebecken eines Staudamms ertrank. Yaojun und Liyun verlassen die Heimat, tauchen in die große Stadt ein, wo sie niemand kennt und sie nicht einmal den Dialekt der Einwohner verstehen. Auch Adoptivsohn Liu Xing bringt nicht den erhofften Trost. Trotzig verweigert er sich den „fremden“ Eltern und verschwindet eines Tages ganz. Immer wieder werden die Eheleute von ihren Erinnerungen eingeholt und kehren schließlich an den Ort der verlorenen Hoffnungen zurück. Das Familiendrama umschließt drei Jahrzehnte chinesischer Geschichte. Privates und Politisches verschmelzen, das Individuum gerät ins Getriebe einer Gesellschaft im permanenten Wandel. So führt der Film vom Aufbruch nach der Kulturrevolution in den 1980er-Jahren bis in den prosperierenden Turbokapitalismus der Gegenwart und ist dabei Zeitkritik und Melodram zugleich. In großen Tableaus macht er die tiefen Narben unter der Oberfläche einer scheinbar bruchlosen Erfolgsstory sichtbar.

Quelle: Berlinale.de

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