Auerhaus

1. WocheDramaFSK12104 Min.

"Neele Leana Vollmars Verfilmung des Bestsellers über eine WG von sechs Jugendlichen überzeugt durch ihre Lakonie, tolle junge Darsteller und viel Atmosphäre." epd-Film

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Regie Neele Leana Vollmar
Besetzung Damian Hardung, Max von der Groeben, Luna Wedler, Devrim Lingnau, Milan Peschel
Länge 104 Minuten
Land / Jahr Deutschland 2019

Über „Auerhaus“

„Selten werden existenzielle Themen mit solch erfrischender Leichtigkeit präsentiert.” Programmkino.de

Frieder ist eine Zeitbombe. Wenn er sich tatsächlich umbringt, dann wird Höppner durchs Abi fallen. Denn allein schafft er das nicht. Höppner ist heilfroh, als ihm sein Freund bei einem Besuch in der Psychiatrie den Vorschlag macht, gemeinsam in das heruntergekommene Bauernhaus seines Großvaters zu ziehen. So hätte er die Möglichkeit, rund um die Uhr auf Frieder aufzupassen. Außerdem müsste er dann nicht länger bei seiner Mutter und ihrem fiesen Freund wohnen. Zusammen mit Höppners Freundin Vera und der Geigenschülerin Cäcilia gründen sie die erste Wohngemeinschaft in ihrem schwäbischen Heimatdorf.

Dass Neele Leana Vollmar ein feines Gespür für außergewöhnliche Kinderstoffe hat, hat sie u. a. mit „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ bewiesen. Jetzt hat sie Bov Bjergs Jugendroman „Auerhaus“ verfilmt, ein Buch, das auf ebenso lakonische wie mitreißende Weise davon erzählt, wie man sich als Jugend­licher fühlt, wenn man am falschen Ort geboren wurde. Bjerg schildert das zwischen Weltschmerz und Übermut schwankende Lebensgefühl der WG-Bewohner mit bewundernswerter Leichtigkeit. Der Film wirkt insgesamt zwar etwas schwermütiger als das Buch, doch auch dank der perfekt ­besetzten Rollen ist es Neele Leana Vollmar gelungen, dem Geist der Romanvorlage treu zu bleiben.

Quelle: Cinema

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