After The Wedding

9. WocheDramaFSK6110 Min.

Michelle Williams und Julianne Moore brillieren in dem US-Remake des dänischen Dramas „Nach der Hochzeit“ von Susanne Bier

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Regie Bart Freundlich
Besetzung Julianne Moore, Michelle Williams, Billy Crudup, Abby Quinn, Will Chase, Doris McCarthy, Alex Esola, Elsa Davis
Länge 110 Minuten
Land / Jahr USA 2019
15.12.
Heute
16.12.
Mo
17.12.
Di
18.12.
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19.12.
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20.12.
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28.12.
Sa

Über „After The Wedding“

Die Entwicklungshelferin Isabel (Michelle Williams) kämpft Tag und Nacht für die Ärmsten der Armen. Trotzdem steht das von ihr beaufsichtigte Waisenhaus in Kalkutta kurz vor der Schließung. In der reichen Theresa (Julianne Moore) findet Isabel überraschend eine großzügige Spenderin. Einzige Bedingung: Die beiden Frauen sollen sich in Theresas Heimatstadt New York persönlich kennenlernen. Für Isabel ist das ein großes Opfer, das sie für ihr Lebenswerk jedoch zu bringen gewillt ist. Doch in der US-Metropole kommt schließlich alles anders. Dort platzt sie nämlich mitten in die Hochzeitsvorbereitungen der 21-jährigen Grace (Abby Quinn), Theresas Tochter. Insbesondere Theresa selbst besteht darauf, dass Isabel bleibt und den Feierlichkeiten beiwohnt. Doch je länger sie über die Situation nachdenkt und ihr eigenes Leben rekapituliert, desto mehr wird Isabel bewusst, dass sie nicht durch Zufall an diesen Ort gekommen ist. Die Enthüllung eines Geheimnisses steht bevor, von dem Isabel gehofft hatte, es für immer bewahren zu können…

Für das Remake des skandinavischen Oscar-Dramas „Nach der Hochzeit“ tauscht der Regisseur Bart Freundlich die Rollen. Diesmal sind es die Frauen der Familien, die in die Fänge eines geheimnisumwitterten, twistreichen Komplotts geraten. Der Verlauf der Geschichte ist ansonsten weitestgehend identisch (außer dass die spendable Theresa nicht in Dänemark, sondern in den USA lebt), wenngleich Freundlich sich bei jeder einzelnen Storywendung die Freiheit herausnimmt, Akzente zu verschieben und „After the Wedding“ somit einen ganz eigenen Stempel aufzudrücken. So variiert er im Vergleich zur Vorlage nicht nur, wie die einzelnen Figuren zueinanderstehen, sondern auch, wie sich ihre Schicksale im Verlauf des Films entwickeln. Das macht den Film auch für ein kundiges Publikum zu einem Erlebnis, wenn nicht ohnehin die starken Darstellerinnen und Darsteller ausreichen, um einen Kinobesuch zu rechtfertigen.

Quelle: Programmkino.de

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