Werk ohne Autor

DramaFSK12189 Min.

Drei Jahrzehnte deutscher Geschichte umfassendes Epos von Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck ("Das Leben der Anderen") über einen jungen Künstler, der sich auf einem Kollisionskurs mit seinem herrischen Schwiegervater befindet.

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Regie Florian Henckel von Donnersmarck
Besetzung Tom Schilling, Sebastian Koch, Paula Beer, Saskia Rosendahl, Oliver Masucci, Cai Cohrs, Ina Weisse
Länge 189 Minuten
Land / Jahr Deutschland 2018

Über „Werk ohne Autor“

“Ein nicht perfekter, aber mitreißender Film, der so wunderbar und hemmungslos großgedacht ist, wie man es im deutschen Kino nur ganz, ganz selten erlebt” Filmstarts.de

Aufgewachsen während der NS-Zeit hat der junge Künstler Kurt Barnert (Tom Schilling) schon in früher Kindheit schreckliche Gewalt mitansehen müssen. Auch nach dem Ende der NS-Diktatur macht er in der DDR traumatische Erlebnisse. Als es Barnert schließlich gelingt, in den Westen zu fliehen, hofft er, sich ganz ungestört seiner Kunst widmen zu können. Doch die Vergangenheit hat unauslöschbare Spuren hinterlassen. Kann Barnert seine Traumata mithilfe der Kunst verarbeiten?

Erst als der Künstler die Studentin Elisabeth (Paula Beer) kennenlernt, gelingt es ihm, den Schmerz für seine Arbeit nutzbar zu machen. Zwischen den beiden bahnt sich eine große Liebe an. Doch während Barnert einmalige Werke schafft, die die Erfahrung einer ganzen Generation ausdrücken, ist die Beziehung zu seinem angehenden Stiefvater und Professor (Sebastian Koch) sehr angespannt. Seeband und Barner sind durch ein weit zurückliegendes Geheimnis verbunden.

Nach „Das Leben der Anderen“ und „The Tourist“ legt der deutsche Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck seinen dritten Langfilm vor. Die fiktive Künstlerbiografie spannt den Bogen über drei Epochen der deutschen Geschichte, während die psychologische Handlung immer wieder auch auf berühmte Künstler der Gegenwart wie etwa Joseph Beuys anspielt.

Quelle: Kino.de

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