Stiller Kamerad

DokumentarfilmFSK1289 Min.

FILM & GESPRÄCH mit Regisseur Leonhard Hollmann: Dienstag 12. März um 20:15 Uhr im Astra Theater -
Feinfühliger Dokumentarfilm über pferdegestützte Traumatherapie

stillerkamerad.de

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Regie Leonhard Hollmann
Länge 89 Minuten
Land / Jahr Deutschland 2018
Filme mit Gästen
Di. 12.03. um 20:15 Uhr
Wahre Welten
So. 17.03. um 15:00 Uhr
Wahre Welten
Mo. 18.03. um 17:45 Uhr
Wahre Welten
Di. 19.03. um 17:45 Uhr
18.02.
Heute
19.02.
Di
20.02.
Mi
21.02.
Do
22.02.
Fr
23.02.
Sa
24.02.
So
25.02.
Mo
26.02.
Di
27.02.
Mi
28.02.
Do
01.03.
Fr
02.03.
Sa
03.03.
So

Über „Stiller Kamerad“

Ein Fahrzeugkonvoi fährt irgendwo durch das afghanische Hinterland. Die von der Bordkamera eines Fahrzeugs gefilmte Einstellung wird eine Weile gehalten, bis plötzlich eine Straßenmine hochgeht. Die Eröffnungseinstellung will die psychische Anspannung vermitteln, die Soldat*innen in Krisengebieten erleben – und die oft einschneidende Folgen für das seelische Wohlbefinden hat. Am anderen Ende der Welt, im brandenburgischen Havelland, steht die Pferdekoppel der Therapeutin Claudia Swierczek, die schulmedizinisch austherapierten Traumapatienten eine Pferdetherapie anbietet.

Regisseur Leonhard Hollmann, der das Projekt per Crowdfunding finanziert und im Alleingang umgesetzt hat, begleitet drei traumatisierte Menschen über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren. Oliver war drei Mal als Bundeswehrsoldat in Afghanistan und wird die Erinnerungen an brenzlige Situationen nicht los, Roman tötete ebendort einen Menschen. Die Sanitätssoldatin Mandy sah im Kosovo Massengräber und Mädchenhandel. Konventionelle Gesprächstherapien haben Oliver, Roman und Mandy mehr oder minder erfolglos absolviert. Durch den sanften Kontakt mit den Pferden fassen die Traumatisierten neues (Selbst-)Vertrauen und emanzipieren sich stückweise von ihren Ängsten. In kurzen Interviews erklären sie die Unterschiede zu einer herkömmlichen Therapie, darunter die längere Sitzungsdauer und die als gelöster empfundene Gesprächssituation im Freien. Leonhard Hollmann kommt den Protagonisten sehr nahe, ohne in die Intimität der Situationen einzugreifen. In langen, unkommentierten Einstellungen beobachtet er den Verlauf einzelner Sitzungen.

Quelle: Programmkino.de

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