Sandstern

DramaFSK689 Min.

In dem Familiendrama von Yilmaz Arslan kommt ein Junge zurück nach Deutschland, nachdem er die letzten Jahre bei seiner Großmutter in der Türkei gelebt hat.

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Regie Yilmaz Arslan
Besetzung Roland Kagan Sommer, Taies Farzan, Katharina Thalbach, Hilmi Sözer
Länge 89 Minuten
Land / Jahr Deutschland, Luxemburg 2018

Über „Sandstern“

Eigentlich hat der zwölfjährige Oktay überhaupt keine Lust, nach Deutschland zurückzufliegen. Die letzten Jahre hat er bei seiner Großmutter in der Türkei verbracht. Im Sommer 1980 trifft er erstmals seine Eltern wieder. Doch in Deutschland fühlt Oktay sich richtig fehl am Platz. Alles hat sich verändert. Und selbst seine Eltern sind dem Jungen irgendwie fremd geworden. Trost findet Oktay bei seiner neuen Nachbarin Anna. Die 75-Jährige hat einige gute Ratschläge parat und versorgt den Jungen darüber hinaus immer mit gutem Essen. Gerade, als er beginnt, sich in Deutschland zurecht zu finden, wartet eine schlechte Nachricht auf ihn: Nach einer Schlägerei muss Oktay zum Arzt. Der stellt fest, dass der Junge an Hämophilie leidet. Da seine Blutgerinnung nicht richtig funktioniert, bedeuten selbst kleine Wunden für Oktay eine ernstzunehmende Gefahr. „Sandstern“ ist nach „Brudermord“, „Yara“ und „Langer Gang“ bereits der vierte Film, den der in der Türkei geborene Regisseur Yilmaz Arslan inszeniert hat. Für sein Werk ist Arslan in der Vergangenheit bereits mehrfach ausgezeichnet worden. So erhielt er für „Brudermord“ unter anderem den Silbernen Leoparden des Internationalen Filmfestivals von Locarno.

Quelle: Kino.de

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