Gundermann

DramaFSK0127 Min.

Film & Gespräch (mit Lesung) mit dem Autor Uwe Kolbe: Sonntag 12.01. um 11.30 Uhr im Filmstudio

Warmherziges Porträt des vor allem in Ostdeutschland populären Liedermachers und Baggerfahrers mit Idealen, der dennoch für die Stasi arbeitete.

Ausgezeichnet mit 6 Lolas beim Deutschen Filmpreisen: Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Bester Hauptdarsteller, Bestes Szenenbild, Bestes Kostümbild

www.gundermann-derfilm.de

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Regie Andreas Dresen
Besetzung Alexander Scheer, Anna Unterberger, Axel Prahl, Thorsten Merten, Bjarne Mädel, Milan Peschel, Kathrin Angerer
Länge 127 Minuten
Land / Jahr Deutschland 2018
30.11.
Heute
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20.12.
So

Über „Gundermann“

Andreas Dresens vielgelobter, mehrfach preisgekrönter Film „Gundermann” erzählt die Geschichte eines singenden DDR-Baggerführers, der seine beiden Berufe ebenso ernst nahm wie sein Engagement für den Sozialismus – und der als (bespitzelter) Spitzel nach dem Untergang der DDR in unlösbare Konflikte geriet. Zugleich ist „Gundermann” ein sensibler Film über ein verschwundenes Land.

Im Anschluss an die Vorführung wird der Essener Literaturwissenschaftler Hannes Krauss mit Uwe Kolbe, einem der namhaftesten DDR-Lyriker, ein Gespräch führen: über den Film und das Bild, das dieser von der DDR zeichnet, über Leben und Schreiben in diesem Land u.a.m. Uwe Kolbe (1957 in Berlin geboren, jetzt in Dresden lebend) gehört wie Andreas Dresen zur Generation der in die DDR „Hineingeborenen“. Er hat zahlreiche Gedichtbände veröffentlicht, war Mitherausgeber der Samisdat-Zeitschrift „Mikado“ und hat sich nach dem Ende der DDR in vielen Essays und einem Roman („Die Lüge“) kritisch mit seinem Heimatland auseinandergesetzt. Dr. Hannes Krauss ist Experte für DDR-Literatur und -Kultur und hat viele Jahre an der Universität Essen gelehrt.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Studiengang „Literatur und Medienpraxis“ der Universität Duisburg-Essen und dem „Institut für Deutschlandforschung“ der Ruhr-Universität Bochum.

 

 

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