Meine Tochter - Figlia mia

214. WocheFSKNR98 Min.

Die Geschichte eines Mädchens zwischen zwei Müttern, eine, die sie mit Liebe aufgezogen hat und ihre leibliche Mutter, die sie instinktiv für sich beansprucht. Die Geschichte einer unvollkommenen Mutterschaft, untrennbarer Bande, dem Kampf mit überwältigenden Gefühlen und dem Umgang mit Wunden.

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Regie Laura Bispuri
Besetzung Valeria Golino, Alba Rohrwacher, Sara Casu, Udo Kier, Michele Carboni
Länge 98 Minuten
Land / Jahr Italien, Deutschland 2018
05.07.
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Über „Meine Tochter - Figlia mia“

„Eine ganz stark gefilmte Coming-of-Age-Geschichte, die der harschen sardischen Küstenlandschaft nicht nur visuell, sondern auch erzählerisch gerecht wird, sich dabei aber auch immer wieder schmerzhaft eindeutiger Metaphern bedient.” Filmstarts.de

„Ein magischer Inselfilm.” epd-Film

„Eine bemerkenswerte Rarität, in der gegensätzliche Vorstellung von Mutterschaft nicht nur als abstrakte Konzepte erforscht werden, sondern als reale, lebendige, schmerzhafte Dinge.” Variety

Die zehnjährige Vittoria wächst in einem vom Tourismus unberührten sardischen Dorf auf. Eines Tages trifft sie bei einem Rodeo die ungestüme Angelica, die so ganz anders als ihre fürsorgliche Mutter Tina ist. Vittoria ahnt nicht, dass die beiden Frauen ein Geheimnis verbindet. Seit langer Zeit schon besucht Tina Angelica auf ihrem heruntergekommenen Hof, wo sie mit einigen alten Pferden und einem treuen Hund in den Tag hineinlebt. Tina ist nicht wohl dabei, dass Angelica und ihre Tochter Vittoria sich näher kennenlernen. Als die verschuldete Angelica aufs Festland ziehen möchte, bietet sie ihr erleichtert finanzielle Unterstützung an, sie kann jedoch weitere Begegnungen der beiden nicht verhindern. Das Mädchen ist fasziniert von dieser Frau, die vor nichts Angst hat, ihre eigenen Wege geht und mit der sie die Insel neu entdeckt. Wie schon in ihrem Regiedebüt „Vergine giurata” begleitet Laura Bispuri eine Heldin, die sich mit verschiedenen Vorbildern konfrontiert sieht, diese imitiert und hinterfragt und sich dabei ihrer selbst bewusst wird. Das warme Licht des sardischen Sommers begleitet Vittoria bei ihrer aufwühlenden Expedition.

Quelle: Berlinale.de

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