Die Schule auf dem Zauberberg

Dokumentarfilm87 Min.

nteressanter Einblick in den Alltag eines Schweizer Elite-Internats, wo die Reichsten der Reichen ihre Kinder zu perfekten Nachkommen schmieden lassen möchten.

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Regie Radek Wegrzyn
Länge 87 Minuten
Land / Jahr Deutschland 2018
Wahre Welten
So. 03.03. um 15:00 Uhr
Wahre Welten
Mo. 04.03. um 17:45 Uhr
Wahre Welten
Di. 05.03. um 17:45 Uhr
18.02.
Heute
19.02.
Di
20.02.
Mi
21.02.
Do
22.02.
Fr
23.02.
Sa
24.02.
So
25.02.
Mo
26.02.
Di
27.02.
Mi
28.02.
Do
01.03.
Fr
02.03.
Sa
03.03.
So

Über „Die Schule auf dem Zauberberg“

Berk will eine Bar eröffnen. In Istanbul. Doch sein Vater will, dass Berk erst einmal die Schule beendet. In der Schweiz. Dort liegt das Elite-Internat, auf das die Reichsten der Reichen ihre Kinder schicken, um ihnen eine standesgemäße Ausbildung zu ermöglichen. Doch was heißt eigentlich standesgemäß? Wie kann man sich als Pädagoge einer gesellschaftlichen Schicht nähern, die so fern von alltäglichen Realitäten ist? Und haben die Nachkommen der Mächtigen überhaupt eine Möglichkeit, frei über ihre eigene Zukunft zu entscheiden? Der Filmemacher Radek Wegrzyn porträtiert in seinem Dokumentarfilm „Die Schule auf dem Zauberberg” auf den ersten Blick ein Elite-Internat in der Schweiz. Dabei scheinen sich die täglichen Abläufe von Schülern und Lehrern gar nicht so sehr von denen anderer Schüler und Lehrer zu unterscheiden. Doch der Film hat, dank seines liebenswerten Protagonisten Berk, noch eine zweite, vielschichtigere Ebene. Denn er zeigt, welche Probleme, Verantwortungen und Verpflichtungen es mit sich bringen kann, der Sohn eines erfolgreichen Geschäftsmannes zu sein. Der hohe Erwartungsdruck, der auf der nachkommenden Generation lastet, ist immens. Und somit auch Teil des Schulalltags, der darauf ausgerichtet ist, zu optimieren, nicht aber auf die persönlichen Wünsche und Vorstellungen der Schüler einzugehen. Der Film zeigt Berk abwechselnd in zwei Welten. Auf der einen Seite Istanbul. Dort gibt es Wärme, Licht und Freude. Der Film reflektiert dies durch sonnendurchflutete wunderschöne Bilder und eine große Nähe zu Berk und seinen Freunden, was auch das große Vertrauen des Regisseurs zu seinem Protagonisten beweist.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung

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