7 Tage in Entebbe

16. WocheThrillerFSK12107 Min.

Hochspannender Thriller mit Rosamund Pike und Daniel Brühl rund um die Flugzeugentführung durch Terroristen im Jahr 1976.

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Regie José Padilha
Besetzung Daniel Brühl, Rosamund Pike, Eddie Marsan, Lior Ashkenazi, Denis Menochet, Ben Schnetzer
Länge 107 Minuten
Land / Jahr USA/GB 2018

Über „7 Tage in Entebbe“

„Ein stark inszenierter und gespielter Thriller, dessen Diskussionsanstöße nicht jedem gefallen werden.” Filmstarts.de

„Faktenreich zerlegt Regisseur José Padilha israelische und links-ideologische Mythen.” Spiegel Online

Es ist der 27. Juni 1976. Auf ihrem Weg von Paris nach Tel-Aviv kapern Terroristen eine Maschine der Air France. An Bord sind über 250 Menschen. Die deutschen und palästinensischen Geiselnehmer, die von Israel die Freilassung politischer Gefangener erpressen wollen, lassen die Maschine zum Flughafen Entebbe in Uganda umleiten. Dort überlässt ihnen Staatsführer Idi Amin eine leerstehende Wartehalle. Und während sich die Regierung in Israel überlegen muss, ob sie sich auf Verhandlungen mit Terroristen jemals einlassen können und dürfen, sind die Geiseln hilflos der Willkür der Entführer ausgesetzt. Denn auch deren Nerven sind durch Hitze und Angst immer stärker angespannt. José Padilhas Politthriller „7 Tage in Entebbe” erzählt eine wahre Geschichte, deren Ausgang man kennt und doch gebannt und gespannt bis zum Ende folgt. Seine bedrückende Atmosphäre zieht der Film auch durch seine geschickte Montage, die alle Handlungsorte klug miteinander in Beziehung setzt. Sei es die Anspannung innerhalb der Terroristen, die Angst unter den Geiseln oder die von Machtspielen durchzogenen Verhandlungen der israelischen Politiker: Alles spielt ineinander, ist in Bewegung, nimmt aufeinander Bezug, was in einer fesselnden und sorgfältig komponierten Parallelmontage zwischen der Erstürmung der Wartehalle und einer Tanztheateraufführung gipfelt. Padilha gelingt das Kunststück, mit einer unaufgeregten und ruhigen Inszenierung extreme Spannung aufzubauen, auch dank einer exzellenten Kamera und großartigen Darstellern, die die Konflikte der Figuren oftmals nur mit Blicken begreifbar machen. José Padilhas „7 Tage in Entebbe” ist neben spannender Geschichtsaufarbeitung auch ein hochaktueller Film.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung

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