25 km/h

7. WocheFSK6116 Min.

Ausgelassenes und nachdenkliches Road- und Buddymovie über zwei gegensätzliche Brüder auf einem Mopedtrip quer durch Deutschland.

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Regie Markus Goller
Besetzung Lars Eidinger, Bjarne Mädel, Sandra Hüller, Jella Haase
Länge 116 Minuten
Land / Jahr Deutschland 2018
    • 15:00
      17:30
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Über „25 km/h“

„Sehnsuchtsvolles Roadmovie mit Tiefgang statt Flachwitz – selten war deutsches Kino so lustig.” Cinema

„Ein erfrischend-sympathisches Wohlfühl-Roadmovie, das tiefsinniger und überraschender ist, als man im ersten Moment vermuten würde.” Filmstarts.de

Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man denken, Lars Eidinger und Bjarne Mädel sind tatsächlich Geschwister, so ehrlich, wie sie als ungleiches Bruderpaar miteinander umgehen. Der eine, Christian (Eidinger), reist als Topmanager um die Welt, der andere, Georg (Mädel), arbeitet als Tischler in ihrem Schwarzwälder Heimatort und hat den kranken Vater bis in den Tod gepflegt. Nach 30 Jahren treffen sie sich auf dessen Beerdigung wieder – und starten gleich eine Klopperei am offenen Grab. Einige Stunden später düsen sie besoffen auf ihren Mopeds über den Marktplatz und beschließen, einen Jugendtraum endlich in die Tat umzusetzen: Kurzerhand machen sich die beiden auf den Weg nach Norden, um gemeinsam in die Ostsee zu pinkeln. Ihre Reise wird zu einem aberwitzigen Selbstfindungstrip. Das Meer sehen, noch mal jung sein, was erleben, sich vergessene Träume erfüllen, einfach mal alles anders machen und Lebensentscheidungen überdenken: Diese Geschichte wurde schon oft erzählt, mit Vorliebe auch als Roadmovie. Trotzdem ist diese Variante der „Friendship!“-Macher Markus Goller (Regie) und Oliver Ziegenbalg (Buch) jede Leinwandminute wert. Die meisten Momente sind extrem lustig – manchmal albern, jedoch nie peinlich. Die familiäre Verbun­denheit der lebensnahen Haupt­figuren verleiht der Buddymovie-Story zudem eine tiefere Emotionalität. Und zwischen Sex, Drogen und Stepptanz haben selbst die erns­ten, schweren Augenblicke eine ge­­wisse Leichtigkeit. Da bekommt man direkt Lust, mit dem eige­nen Bruder auf einen Roadtrip zu gehen, um das Bonanzarad-Trauma aufzuarbeiten.

Quelle: Cinema

 

 

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