Maria Magdalena

FSK12120 Min.

Das Bibeldrama erzählt die faszinierende Geschichte der Frau, die als weiblicher Apostel Jesus bei seiner Passion bis zu seinem Tod begleitete - und sich dafür gegen die Konventionen ihrer Zeit auflehnte.

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Regie Garth Davis
Besetzung Rooney Mara, Joaquin Phoenix, Chiwetel Ejiofor, Tahar Rahim
Länge 120 Minuten
Land / Jahr Großbritannien 2017
Kirche geht Kino
So. 26.04. um 20:30 Uhr
19.01.
Heute
20.01.
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Fr
01.02.
Sa

Über „Maria Magdalena“

Maria Magdalena ist eine rätselhafte Figur der christlichen Geschichte. Von den Evangelisten bereits als Begleiterin Jesus und Zeugin seiner Auferstehung erwähnt, erscheint sie doch oftmals in Texten lediglich als Randfigur. In MARIA MAGDALENA erzählt der Regisseur Garth Davis nun ihre außergewöhnliche Geschichte. Diese beginnt, als Maria als junge Frau verheiratet werden soll. Ihre Familie schätzt und liebt sie, auch wegen ihres großen Einfühlungsvermögens – und dennoch ist es ab einem gewissen Alter für eine Frau unnatürlich, nicht Ehefrau und Mutter zu sein. Maria wehrt sich gegen dieses erzwungene Schicksal. Sie spürt, dass Gott sie zu etwas anderem berufen hat. Vor allem, seit sie Jesus begegnet ist, der seit einiger Zeit in ihrem Dorf predigt. Maria spürt eine tiefe Verbundenheit zu dem Mann, den sie den Messias, den Sohn Gottes, nennen. Und so reißt sie sich von ihrer Familie los und folgt Jesus und seinen anderen Weggefährten, den Aposteln. Doch obwohl Jesus der jungen Frau von Anfang an vertraut, begegnen ihr die Apostel mit Argwohn. Eine Frau, die ihnen als Männern gleichgestellt sein soll?

Die Geschichte von MARIA MAGDALENA ist nicht nur das Porträt einer ikonischen Bibelfigur, sondern vor allem auch die inspirierende Geschichte einer Frau, die sich gegen die Konventionen ihrer Zeit auflehnt und ihren Platz an der Seite Jesus findet – entgegen allen Anfeindungen und Zweifeln. Ein gelungenes Drama, welches der biblischen Passionsgeschichte nicht nur einen neuen Aspekt hinzufügt, sondern auch einer dafür wichtigen Figur den Respekt zollt, der ihr bisher verwehrt blieb.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung

 

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