Das krumme Haus

3. WocheKrimiFSK12116 Min.

Klassisch-elegante Verfilmung des gleichnamigen Kriminalromans von Agatha Christie

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Regie Gilles Paquet-Brenner
Besetzung Glenn Close, Max Irons, Gillian Anderson, Stefanie Martini, Christina Hendricks, Christian McKay, Julian Sands
Länge 116 Minuten
Land / Jahr Großbritannien 2017
    • 17:30
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    • OmU
      17:30

Über „Das krumme Haus“

„Eine (angenehm) unaufgeregte Agatha-Christie-Adaption … Ein klassischer Krimi mit doppelbödigen Figuren und einer ebenso abgründigen wie überraschenden Auflösung.” Filmstars.de

Charles Hayward ist gerade erst nach London zurückgekehrt, als er von seiner ehemaligen Geliebten Sophia besucht wird. Sophias Großvater, der herrschsüchtige Tycoon Aristide Leonides, ist vergiftet worden. Und nun soll Charles als Privatdetektiv den Fall klären. Eher unwillig begibt er sich auf den Landsitz der Familie und muss erkennen, dass das altehrwürdige Herrenhaus weit mehr zu bieten hat als hohe Decken und verstaubtes Mobiliar. Denn innerhalb der Mauern, wo sich die gesamte Familie tummelt, angiftet, bekriegt und beschuldigt, entpuppt sich bald ein jeder als Verdächtiger mit starkem Motiv. Insgesamt 66 Kriminalromane hat Agatha Christie geschrieben – und „Das krumme Haus” gehört nach ihrer eigenen Aussage mit zu ihren Lieblingsstoffen. Nun wurde der Roman zum ersten Mal für die große Leinwand verfilmt. Geschickt balancieren das Drehbuch von Julian Fellowes, Gilles Paquet-Brenner und Tim Rose Price sowie die Regie von Paquet-Brenner zwischen Krimi-Spannung und der herrlich überzeichneten Darstellung der blasiert-gelangweilten englischen Upper Class in der Nachkriegszeit. Der Kriminalfall gestaltet sich wie ein klassisches Rätsel. Jeder Hinweis wird sorgsam gestreut, falsche Fährten werden gelegt und jeder agiert verdächtig, sodass der Plot bis hin zur letzten Volte den Zuschauer überrascht. Die große Spielfreude des Ensembles zeigt sich in jedem einzelnen Darsteller: Ob Max Irons als Detektiv, Christina Hendricks als naiv-laszive Witwe oder die fantastische Glenn Close als Schwester des Verstorbenen, die scheinbar alle Familienfäden in der Hand hält. Ein herrlich klassisches Katz-und-Maus-Spiel, welches nicht nur Krimi-Fans auf das Beste und Spannendste unterhalten wird.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung

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